SEEFELD Es sei ein intensiver Prozess gewesen, der der Ausstellung vorangegangen sei, meinte Ausstellungsleiterin und Künstlerin Meike Janßen bei der Vernissage von „mütter_töchter_künste“. Sie ist eine der vier Künstlerinnen, die die aktuelle Ausstellung im Seefelder Kulturzentrum bestücken. Ihre Tochter Geeske, deren Studienkollegin Jennifer Marlene Vollmer und deren Mutter Monika haben sich zu einer gemeinsamen Präsentation ihrer Arbeiten entschlossen. Lange Gespräche und ein analytischer Blick auf das eigene Leben und Schaffen waren dazu im Vorfeld unentbehrlich.

Dabei gingen die vier Künstlerinnen der Frage nach, wie sich das Frausein in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt und verändert hat und wie sich diese Veränderung in der eigenen Familie widerspiegelt. Gibt es Ähnlichkeiten oder nur Unterschiede? Das Studium des Darstellenden Spieles und Kunst in Aktion brachte Geeske und Jennifer zusammen. Ihre Mütter sind künstlerisch und pädagogisch ausgerichtet. Bei der gemeinsamen Ausstellung können sich Mütter und Töchter auf gleicher Ebene begegnen, meinte Jennifer Vollmer.

Jennifer Vollmer zeigt zwei unterschiedliche Videos in der Seefelder Mühle. „Generationen von Töchtern“, so lautet der erste von drei Teilen und er befasst sich intensiv mit der über 80-jährigen Oma. Eine facettenreiche Fotocollage, bestehend aus 500 Fotos, hat Geeske Janßen zusammengestellt. Die Arbeit zeigt zwei nackte Frauen, deren Gesichter nicht zu erkennen sind. Dazu kommen vier Makroaufnahmen, die ebenfalls Akte von Frauen zeigen.

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Mit Fotos arbeitet auch Monika Vollmer. Es sind Bildnisse, die mit einem Kaleidoskop aufgenommen wurden und die Welt in Mosaike mit Farbverschiebungen einteilen. Die Berufsschullehrerin und Naturwissenschaftlerin inszeniert Bilder ihrer Tochter, ihrer Mutter und von sich selbst. Sie stellt sie nebeneinander und sucht nach Ähnlichkeiten und Unterschieden auf biologischer und sozialer Ebene.

Auf einem anderen Weg näherte sich Meike Janßen dem Thema. Sie ließ sich Lieblingskleidungsstücke oder persönliche Textfragmente von allen Beteiligten aushändigen, um diese dann in ihre Werke einzuzufügen. Ein T-Shirt, ein Teil einer Bluse, ein Kalenderblatt, eine Konzertkarte oder ein Flugticket fanden so Eingang in ihre Acrylbilder.

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