Moorsee Das Klöncafé am frühen Mittwochabend anlässlich der Sonderausstellung „Deine Geschichte – 40 Jahre Museum Moorseer Mühle“ war leider nur spärlich besucht. Gerade einmal drei Besucher hatten sich neben den Mitwirkenden auf dem Gelände der Mühle eingefunden. Museumsleiter Jan Christoph Greim nahm es mit Humor. „Die Mühle hat einen festen Stellenwert in der Region. Nur nicht am Mittwochabend um 17.30 Uhr, sagte er während seiner Impulsführung durch die multimediale Sonderausstellung.

Trotz der äußerst geringen Besucherzahl ging es danach gemeinsam ins Mühlencafé. Hans Walter Keweloh, der ehemalige Vorsitzende des Museumsverbundes Niedersachsen und Bremen, und Hans Lochmann, Geschäftsführer des Museumsverbundes Niedersachsen und Bremen, waren bei der Umgestaltung in Moorsee quasi Männer der ersten Stunde. Beide hatten vor 30 Jahren die Umwandlung des Landwirtschaftsmuseums in ein Fachmuseum der Mühlengeschichte befürwortet und sich mit Erfolg gegen den Nachbau eines landwirtschaftlichen Gulfhauses auf dem Mühlengelände ausgesprochen.

Im Klöncafé äußerten sie sich unter anderem sehr positiv über die Entwicklung des kleinen Museums mit den zahlreichen Mitmachaktionen, die sich auch in der aktuellen Sonderausstellung widerspiegeln. Heute reicht es eben nicht mehr, Exponate der Öffentlichkeit einfach zugänglich zu machen. Viel interessanter ist es, wenn sich hinter den einzelnen Ausstellungsgegenständen spannende und persönliche Geschichten verbergen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

So kommt zum Beispiel auch das originelle und selbstgebaute Negativ-Vergrößerungsgerät für Kleinbildaufnahmen von Willy Rep­nak, dessen Korpus wegen der Materialknappheit nach dem Zweiten Weltkrieg aus einer einfachen Keksdose besteht, bei den Ausstellungsbesuchern in Moorsee immer gut an. Geschichte begreifbar zu machen, bedeutet eben auch, sie lebendig zu präsentieren und – wenn möglich – im wahrsten Sinne des Wortes durch entsprechendes Anschauungsmaterial (am besten haptisch) greifbar zu machen.

„Wir sind schon zu einem Museum zum Mitmachen geworden. Wir wollen zu einem Museum zum Anfassen werden“, meinte auch Jan Christoph Greim, der sich im Café mit seinen Gesprächspartnern intensiv und eine Stunde länger als ursprünglich geplant über die Vergangenheit des Museums, den aktuellen Stand und zukünftige Pläne austauschte.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.