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NORDENHAM Ordentlich zur Sache ging es am Sonnabendabend in der Jahnhalle: Die fünf Musiker der Metalband Mob Rules hatten sich angekündigt und zum zünftigen Abrocken eingeladen. Das Quintett war bereits im Verlaufe seiner „Ethnolution A.D.“-Tour vor zwei Jahren im Kulturzentrum eingekehrt. Mittlerweile laufen bereits die Arbeiten an einer neuen Scheibe namens „Radical Peace“ auf Hochtouren.

Den Anfang machte an diesem Abend die Gruppe The Mystery. Hinter dem Namen verbarg sich mit Korry Schadwell (Gesang), Alex Thunder Martin (Gitarre), Christian Rüther (Bass), Daniel Khan (Schlagzeug) und Stefan Wetzel (Gitarre) eine Überraschung: Die charismatische Sängerin Schadwell dürfte als weibliche Frontfrau in der Metalszene eine Rarität sein. Sie machte mit gewaltiger Stimme und beeindruckender Haarpracht einiges her. Musikalisch boten The Mystery soliden Melodic Metal ohne viel Schnickschnack. Die Kracher „Vengeance is mine“ und „Running from the Law“ dürften dabei den meisten Zuhörern im Ohr geblieben sein.

Nach einer kurzen Pause war es dann soweit: Knapp 150 Zuschauer hatten sich mittlerweile in der Halle versammelt, das Publikum stand von Anfang an so kompakt vor der Bühne, dass es wesentlich voller wirkte. Das traf sich gut, denn Mob Rules hatten ein professionelles Filmteam engagiert um Live-Aufnahmen für das Musikvideo der nächsten Singleauskopplung „Astral Hands“ mitzuschneiden. Da hätte sich der berüchtigte „Nordenhamer Graben“ zwischen Zuhörern und Bühne mit Sicherheit schlecht gemacht. So ging es aber von Anfang an mit Volldampf zur Sache:

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Neuling Nikolas Fritz schwang die Trommelstöcke und sorgte zusammen mit Markus Brinkmann am Bass, Sascha Onnen an den Keyboards sowie Rhythmusgitarrist Matthias Mineur für eine wahre Sound-Mauer. Obendrauf setzte sich mit grandioser Präsenz Sänger Klaus Dirks, der den im so genannten Melodic Metal und Powermetal typischen, hohen Gesang anstimmte. Ein Heimspiel hatte Lead-Gitarrist Sven Lüdke: Der virtuose Nordenhamer wirkt als Gitarrenlehrer und freischaffender Musiker in der Stadt und war an diesem Abend für die im Genre sehr wichtigen Instrumentalsoli zuständig.

Zusammen ließen die fünf Musiker ordentlich die Post abgehen und boten dem begeisterten Publikum eine Rockshow, die sich gewaschen hatte. Das professionelle Bühnenbild und die tolle Lichtshow zeigten, dass die Band mindestens in der Zweiten Bundesliga mitspielt. Der amtliche Sound und die flotten, eingängigen Stücke taten ihr Übriges zu einem gelungen Abend.

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