BARDEWISCH Stolz halten die Kinder im Bardewischer Spielkreis „Arche Noah“ ihre selbst gebastelten Sterne in die Höhe. Diese sind für den Gottesdienst zum Weltkindertag gedacht, der am Donnerstag um 18 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche beginnt. Unter dem Motto „Kinder sind mehr wert“ haben der St.-Gallus-Kindergarten Altenesch, der CVJM-Kindergarten Lemwerder und der Spielkreis gemeinsam mit Pastorin Ute Mehlhorn die Gestaltung für diesen Gottesdienst übernommen.

„Eine Art Gegenstück“

„Wir wollen mit dieser Veranstaltung eine Art Gegenstück zu den vergangenen Streiks der Erzieherinnen setzen und damit zeigen, dass man auf die Arbeitsbedingungen der Betreuerinnen und alle damit verbundenen Probleme auch anders aufmerksam machen kann“, sagt Spielkreis-Leiterin Susanne Rowehl. „Wir finden es nicht gut, dass Kinder und Eltern die Leidtragenden der Streiks waren und wollen mit dem Gottesdienst ein Zeichen setzen, dass sich etwas ändern muss“, betont die Leiterin.

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Der halbstündige Gottesdienst richtet sich natürlich auch an die Eltern und Geschwister der Kinder sowie an alle Interessierten. Während des Gottesdienstes sollen gemeinsam Lieder gesungen und Gebete gesprochen werden. Auf die selbst gebastelten Sterne können die Eltern ihre Wünsche schreiben. „Sie überlegen sich zu Hause gemeinsam mit ihren Sprösslingen, wie die Welt der Kinder verbessert werden kann“, erklärt Susanne Rowehl. Während des Gottesdienstes sollen alle Sterne auf ein großes blaues Banner geklebt werden. „Wer mag, kann seinen Wunsch auch laut vortragen“, ermutigt die Spielkreis-Leiterin die Eltern.

Auch Eltern dafür

Bei denen ist die Idee zu diesem besonderen Gottesdienst gut angekommen. „Es gab eine Informationsveranstaltung, und da hat sich gezeigt, dass auch die Eltern dafür sind, das Niveau der Kinderbetreuung anzuheben“, sagt Susanne Rowehl.

Doch nicht nur die Eltern, auch die Kinder freuen sich bereits auf den Donnerstagabend. „Das Basteln für die Kirche hat Spaß gemacht. Es gibt nicht nur Sterne, sondern auch Stern-Laternen aus Luftballons“, sagt der vierjährige Tom Stümper. Auch die gleichaltrige Leni Woltjen ist schon aufgeregt. „Ich freue mich, dass mein Bruder Glenn zum Gottesdienst kommt“, sagt sie.

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