Langwarden Talente gibt es in Langwarden viele. Das zeigte zumindest der bunte Nachmittag beim traditionellen Langwarder Goosmart. Erstmals hatte der Bürgerverein am Sonntagnachmittag eine Show unter dem Titel „Langwarden sucht den Kinder-Teeny-Superstar“ auf die Beine gestellt. Und die Idee kam gut an, denn das Festzelt war bis auf den letzten Platz besetzt.

Glücklicherweise verzichteten die beiden Organisatorinnen Heide Schneider und Manuela Seebach auf eine Jury und einen Dieter-Bohlen-Ersatz wie im bekannten RTL-Format. Die Langwarder Talente seien nicht miteinander vergleichbar und deshalb seien alle Teilnehmer in ihrem Bereich ein Superstar, verkündeten die beiden Organisatorinnen am Ende der Show. Deshalb gab es auch nur Sieger, und die wurden zur Belohnung zu einem bunten Nachmittag eingeladen.

Den Auftakt machten Lea Schneider und Lukas Mendelsohn mit einem Loriot-Sketch. Patrick Tetzner folgte dem Duo mit der Darbietung eines selbst komponierten Rap-Songs. Der nächste Höhepunkt der Talentshow war ein kurzes Theaterstück von Lea Schneider, Lukas Mendelsohn, Tjara und Tjade Memenga sowie Annika Neckritz mit dem Titel „Die fürchterlichen Fünf“. In dem Stück hielten sich alle Darsteller für hässlich und von der Welt ausgegrenzt. Doch in dem Stück entdeckten alle Jugendlichen ihre eigenen Stärken, Talente und die Überzeugung, dass auch sie etwas bewegen können, wenn sie nur zusammenhalten.

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Ein Mozart-Werk spielte Shanice Birnbaum dann auf dem Keyboard und den Abschluss der geplanten Auftritte bildete dann die Tanzvorführung „Dont’t touch“ von Annika Neckritz, Lea Schneider, Tjade und Tjara Memenga. Spontan erweitert wurde die Show von Hanna Zoller, die den Zuschauern aus dem Stegreif in beeindruckender Weise eine Ballade vortrug.

Die Talentshow war der Höhepunkt eines auch aufgrund des guten Wetters hervorragend besuchten Goosmart-Sonntags. Bereits beim Zeltgottesdienst am Vormittag war das Festzelt „überlaufen“. Auch der traditionelle Festumzug durch das Wurtendorf zog Blicke und Zuspruch auf sich. In diesem Jahr saß Marie Hansing als Gänseliesel in der bunt geschmückten Kutsche, die von den „Pferdchen“ Tiara und Tjade Memenga und Lea Schneider durch das Dorf gezogen wurde. Als ihr Kutscher fungierte Frerk Wieting. Und Claas Wieting kündigte als Schildträger den Umzug an.

Gut besucht war auch die Kegelwoche beim Goosmart, berichtete die Bürgervereins-Vorsitzende Karin Behrens. Bei den Erwachsenen gewann Nico Lüdemann das Kegeln. Er verwies Erika Kasischke und Thomas Thölen auf die Plätze. Bei den Kinder bis 15 Jahren siegte Rouven Heider vor Indra Lüdeke und Julius Jung. Janina Keller gewann den Wettstreit bei den bis zehn Jahre alten Kinder vor Finn Schröder und Tineke Memenga. Bei den Kindern unter sechs Jahren ging Till Wefer als einziger Kegler an den Start.

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