BRAKE Gut gelaunt und mit frischem Mut startet die Niederdeutsche Bühne Brake in die neue Spielzeit – trotz widriger Umstände. Das BBZ-Forum steht wegen der Baumaßnahmen erst ab Januar zur Verfügung, die Bühne muss auf Wanderschaft gehen und an verschiedenen Stätten spielen. „Der Landkreis hat uns in dieser Situation stark unterstützt“, betont Bühnenleiterin Doris Gomilar.

Die erste Inszenierung der neuen Spielzeit ist „Mannslüü un anner Versehens“ („Männer und andere Irrtümer“ von Michele Bernier und Marie Pascale Osterrieth). Das Ein-Frau-Stück mit Dagmar Heeren-Schenk unter der Regie von Ulrich Matthaeus hat am 15. Oktober in der Agora des Gymnasiums Premiere. Die plattdeutsche Überarbeitung übernahm Ursel Blohm für die Braker Bühne.

Freie Platzwahl

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Für Abonnenten werden in der Agora Plätze reserviert, für alle anderen Zuschauer gilt freie Platzwahl. Pro Vorstellung stehen knapp 200 Plätze zur Verfügung.

Ulrich Matthaeus aus Bremen führt in Brake zum ersten Mal Regie. Seit rund drei Wochen wird geprobt. „Das wird gut“, ist sich Matthaeus sicher, „in dem Stück ist viel Comedy, Männer und Frauen bekommen gleichermaßen ihr Fett weg.“ Der Schauspieler (40) arbeitet seit fünf Jahren als Regisseur, unter anderem am Union-Theater, und gründete das Bremer Tournee-Theater.

Das traditionelle Weihnachtsmärchen wird diesmal in der Feuerwehrtechnischen Zentrale aufgeführt. „Max und Moritz“ hat am 27. November Premiere, Regie führt Heike Scharf. „Die Besetzung hat uns Kopfzerbrechen bereitet“, erzählt Doris Gomilar. Weil in der FTZ nur knapp 200 Zuschauer Platz finden, aber alle zum Zuge kommen sollen, musste die Zahl der Vorstellungen verdoppelt und auf Vormittagstermine ausgewichen werden. Einige Rollen wurden deshalb doppelt besetzt. Den Max spielt Frederike Gomilar, den Moritz Tobias Petershagen.

Die Lausbubengeschichten von Wilhelm Busch auf die Bühne zu bringen, sei ein Wagnis für die Bühne, sagt Heike Scharf. Die besondere Herausforderung bestehe darin, die Geschichte liebevoll und witzig darzustellen, ohne moralischen Zeigefinger. Sie freut sich auf die Proben, die in zwei Wochen beginnen. Begeistert ist sie von der Unterstützung der Jugendfeuerwehr, sie wird bei den Vorstellungen das Empfangskomitee für die Besucher stellen.

Erste Regiearbeit

Helmut Stührenberg ist seit rund 40 Jahren Mitglied der Bühne und hat schon zahlreiche Rollen gespielt, jetzt führt der 63-Jährige zum ersten Mal Regie. Das Volksstück „Hartklabastern“ von Karl Wittlinger in der plattdeutschen Bearbeitung von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen hat am 21. Januar Premiere im BBZ-Forum.

Die Hauptrollen in der Verwechslungskomödie in einem Krankenhaus spielen Rolf Penningroth und Hans-Gerd Höpken. „Die Zuschauer werden Herzklopfen bekommen“, verspricht Stührenberg. Die Arbeit beginnt in der nächsten Woche. Am Dienstag, 8. September, kommt das zehnköpfige Ensemble zum ersten Mal zusammen.

Mit der Wiederaufnahme der Komödie „Keerls döör un döör“ beschließt die Bühne die Spielzeit 2009/10. Insgesamt 6727 Zuschauer haben in der vergangenen Spielzeit die 19 Vorstellungen besucht. „Das ist eine Auslastung von 99,7 Prozent, davon träumt jeder Intendant“, sagt Werner Michaelsen, der auch diesmal Regie führt. Premiere ist am 4. März im BBZ.

Gleich geblieben in der zweiten Staffel ist die Besetzung, aber es gibt einen neuen Showteil mit neuen Liedern, neuen Licht- und Toneffekten. „Das Stück hat einen hohen Unterhaltungswert, auch für die Zuschauer, die es schon mal gesehen haben“, ist sich Michaelsen sicher.

Mehr Infos unter

www.buehne-brake.de

Lore Timme-Hänsel Redakteurin / Kulturredaktion
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