Stollhamm /Burhave Egal in welcher Weise das Maibaumsetzen gefeiert wird – es ist immer ein Willkommensgruß an den Frühling. Das sagte Bürgermeisterin Ina Korter anlässlich des Maibaumsetzens des Bürgervereins Burhave am späten Sonntagnachmittag. Die langen, dunklen Tage des Winters seien endlich vorbei.

Aber auch der April dieses Jahr habe sich nicht sehr freundlich, sondern ungewöhnlich kalt gezeigt. „Jetzt freuen wir uns jetzt auf einen sonnigen Mai,“ rief sie den vielen Burhavern zu, die unter strahlend blauem Himmel und bei endlich lauen Temperaturen gut gelaunt am Kirchplatz auf den musikalisch vom Musik- und Majoretten-Corps Elsfleth begleiteten Mai-Umzug gewartet hatten. Und sie hielt einen grünen Zweig in die Höhe. Das Wort Mai nämlich, so verriet Ina Korter, sei einst auch mit „grüner Zweig“ übersetzt worden.

Traditioneller Tross

Die Bürgermeisterin hatte den traditionellen Mai-Tross auf der gesamten Strecke vom Atrium am Burhaver Deich aus über Strandallee und Weserstraße, Ostlandstraße und Butjadinger Straße begleitet. Mit dabei waren auch die Klootschießer und die Sportler der TSG, die DLRG und eine Delegation vom Touristik-Service Butjadingen (TSB). Die Aktiven der Stützpunktfeuerwehr Burhave sicherten den Zug ab.

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Natürlich machte er auch diesmal wieder am Seniorenheim halt und die „Spektakelmokers“, wie Hans-Gerd Gerdes im Namen des Bürgervereins den Elsflether Spielmannszug später in seiner Begrüßung „op Platt“ am Kirchplatz flapsig nannte, spielte – auch das hat längst Tradition – das Lied „Der Mai ist gekommen“.

In den Umzug eingebunden waren auf Rollen die beiden riesigen, herrlich mit Buchsbaumgrün geschmückten Kronen. Am Kirchplatz befestigten die Helfer sie dann am Querbalken des Maibaums, der hier im Vorfeld schon fest in der Verankerung montiert worden war. Als der Baum schließlich in der Senkrechten stand, luden Hans-Gerd Gerdes und Ina Korter alle Zuschauer zum Tanz in den Mai in den Rathaussaal ein.

Für die Bürgermeisterin Butjadingens hieß es jetzt allerdings, sich zu sputen, denn für 19.30 Uhr hatten auch die Stollhammer sie zu ihrem Festumzug eingeladen. Es war hier übrigens der inzwischen 58. Mai-Umzug in Folge – einmal mehr organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes.

Ein seit Tagen festlich geschmücktes Dorf und viele, viele Stollhammer an den Straßenrändern erwarteten die Bürgermeisterin. Eingereiht in den Mai-Zug hatten sich die Klootschießer und Boßler, der Bürgerverein, die Alterskameraden und die Jugendfeuerwehr sowie die Mädchen des Butjadinger Reitvereins Stollhamm, die viel Mut zeigten, als sie – wie in ihren Übungen beim Voltigieren in der Halle – hier auf dem Trecker-Anhänger und während der Fahrt auf einer großen Tonne ihre waghalsigen Figuren nachstellten.

In dem im Sommer letzten Jahres neu angeschafften Mannschafts-Transportwagen (MTW) der Ortswehr hatten das Königspaar Jasmin Blankenforth (19) und Yannik Beeken (20) sowie die Königskinder Lea Göckemeyer (9) und Tjark Schätzing (9) Platz genommen. Ebenso wie die Mitglieder des Bürgervereins genossen sie es, den Kindern am Straßenrand mit vollen Händen Bonbons zuzuwerfen.

Mit der Showband

Den Baum trugen 15 Mitglieder der Wehr. Häufig mussten sie allerdings einen kurzen Stopp einlegen, weil ihnen Anwohner ’nen lüttjen Schluck anboten. Musikalisch begleitet wurde der Festzug von der Rasteder Showband.

Nachdem der von den Frauen der Spitzenkameraden mit Papierblumen, Kronen und Girlanden aufwendig geschmückte, 19 Meter lange Maibaum vor dem Huus an’n Siel mit reiner Muskelkraft aufgestellt war, traf sich die Dorfgemeinschaft zum Schwoof in der Turnhalle. Wie schon in den vergangenen Jahren sorgte hier das Team „Beat Point“ für schwungvolle Unterhaltung vom Plattenteller. Die Halle war gut gefüllt, die Veranstalter dürften zufrieden gewesen sein.

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