Seefeld In der Seefelder Mühle wird am Sonnabend, 18. April, um 19 Uhr die nächste Kunstausstellung eröffnet. Wie schon bei der gerade abgeschlossenen Schau geht es um „Frauenbilder“, also das Projekt, dem sich das Kulturzentrum in diesem Jahr widmet.

Von 20 bis 80 Jahre

Anders als bei der jüngsten Ausstellung, in der junge Künstlerinnen ihre manchmal auch provozierenden Arbeiten zeigten, sind diesmal die Ergebnisse eines Malkurses mit der Kunstpädagogin Meike Janßen zu sehen. 17 Frauen im Alter von 20 bis 80 Jahren haben teilgenommen und unter dem Motto „Bild der Frau“ knapp 70 Bilder gemalt, geklebt oder montiert.

Herausgekommen ist eine große Vielfalt an eigenständigen bildnerischen Aussagen, freut sich Meike Janßen. Sie war begeistert davon, mit welcher Lust und Leidenschaft die Frauen nach ihrem eigenen Frauenbild suchten. Dabei zitierten sie Künstlerinnen wie Paula Modersohn-Becker (1876 bis 1907), Frida Kahlo (1907 bis 1954), Mary Cassatt (1844 bis 1926), Pipilotti Rist (geboren 1962) und die Bildhauerin Louise Bourgeois (1911 bis 2010).

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Themen waren die Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen hier und in Afrika, aber auch Kindheit, Erwachsensein, Mutterliebe und Alter.

In dem Kursus sprachen die Frauen auch über ihre Erfahrungen. Die jüngste sagte: „Ich kann Löcher in die Wand bohren, einen Ikea-Schrank zusammenbauen und auch als Mädchen in der Öffentlichkeit rauchen.“

Eine ältere Teilnehmerin erzählte aus ihrer Zeit als junger Schauspielerin und zitierte eine Agentin: „Machen Sie mal die Haare auf, den Rock hoch und die Bluse weiter auf.“

Arbeiten wie verrückt

Alle Teilnehmerinnen waren sich einig, dass ein Satz der amerikanischen Künstlerin Alice Neel (1900 bis 1990) auch als Wahlspruch für den Kursus gepasst hätte: „Der Kunst ist es egal, ob jemand ein Mann oder eine Frau ist. Man muss nur Talent haben und arbeiten wie verrückt.“

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