Blexen Über ein neues, kostenloses Angebot können sich die Leseratten in Blexen freuen. Weil sich bei Edith Olechnowicz in der Michaelsstraße 12 die „Lese-Eule“ eingenistet hat, verfügt der Nordenhamer Stadt-Norden nun über eine kleine öffentliche Bücherei. Deren Service besteht aus dem Tausch von Büchern.

Bei der „Lese-Eule“ handelt es sich um einem am Carport des Hauses von Edith Olechnowizc angebrachten, nicht verschlossenen Vitrinenschrank, der derzeit mit rund 80 Büchern gefüllt ist. Dort kann sich jedermann mit einem Buch seiner Wahl bedienen, soll dafür aber ein Buch aus dem eigenen Bestand wieder hineinstellen.

Die Idee der „Lese-Eule“ ist nicht neu und bereits bundesweit verwirklicht. Den Anstoß, auch einen solchen Service anzubieten, erhielt die 72-jährige Edith Olechnowicz vor einigen Wochen durch die Eröffnung einer „Lese-Eule“ bei Maren Kloy in Schweewarden.

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Den Vitrinenschrank aus Eiche erwarb die Blexerin bei einem Trödler. „Eigentlich wollte ich den Bücher-Tausch-Schrank rot streichen lassen. Doch meine beiden Enkel Lasse und Till haben sich für hellblau entschieden“, berichtete Edith Olechnowicz. Die Buchstaben für den Namen „Lese-Eule“ lieferte ihr „fix und fertig“ ihr Nachbar Rolf Gerdes.

Die rund 80 Bücher – eine bunte Mischung aus Biografien, Herz-Schmerz-Literatur, Krimis und Sachbüchern sowie einer kleinen Kinderbücher-Ecke – stammen aus dem Bestand von Edith Olechnowicz sowie von Nachbarn und Freunden.

Die 72-Jährige wünscht sich sehr, dass beim Büchertausch nicht „Alte Schinken“, sondern die Werke aktueller Autoren in ihre „Lese-Eule“ wandern. Auf diese Weise werde die Attraktivität des Angebots stets verbessert.

In der Kinderbücher-Ecke seien besonders Bücher für Kinder im Grundschulalter gefragt. Durch ihre vier Enkel sei sie mittlerweile schon zu einer Kinderbücher-Expertin geworden, so Edith Olechnowicz. Sie selbst liest gern Biografien interessanter Frauen und auch Krimis.

Offiziell eröffnet wird die „Lese-Eule“ an diesem Freitag um 15 Uhr im Beisein einiger Nachbarn und Freunde. Edith Olechnowicz hofft, dass ihr Bücher-Tausch-Schrank stets gut gefüllt bleibt und auch die Kommunikation im Ort belebt, indem man an der „Lese-Eule“ ins Gespräch kommt. Die bleibt so lange geöffnet, wie das Wetter (Eis/Schnee) es zulässt.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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