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Langwarden In den bislang für Mels Vinoffee genutzten Räumen des Langwarder Kulturhauses am Wattenmeer soll es im Laufe des Jahres, wenn die Corona-Pandemie es zulässt, wieder Leben geben. Das sichert Micheal Remmers zu. Der Eigentümer und Betreiber des Gauß-Hauses bezweifelt aber, dass es für das jetzt geschlossene Café eine gastronomische Nachfolgeregelung geben wird.

„Meine Frau und ich sind noch beide im Angestelltenverhältnis berufstätig. Daher können wir einen regelmäßigen Betrieb im Kulturhaus nicht gewährleisten“, schließt Michael Remmers die Möglichkeit aus, wieder selbst ein Café in der Einrichtung zu betreiben.

Ursprünglich sollte am 30. April, dem Geburtstag von Carl Friedrich Gauß, der 5. Gaußtag im Langwarder Kulturhaus stattfinden. Dieses Jubiläum soll nunmehr voraussichtlich im Sommer, wenn die Corona-Maßnahmen es erlauben, gewürdigt werden. Im Mittelpunkt soll eine in Zusammenarbeit mit dem Landesvermessungsamt Hannover, dem Schloss-Museum Jever, der Oldenburgischen Landschaft und dem Oldenburger Gauß-Experten Klaus Kertscher entwickelte Ausstellung zum Thema „200 Jahre Gauß’sche Gradmessung des Königreiches Hannover“ stehen.

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Das Langwarder Kulturhaus am Wattenmeer ist ein geschichtsträchtiges Haus. Es war schon immer ein Gasthaus und im Sommer 1825 eine der Stationen, die Carl Friedrich Gauß für die Vermessungen ausgewählt hatte. Weil dieses Universalgenie mit Weltruhm und sein Dreiecksnetz mit dem Vermessungspunkt Langwarden auf dem früheren 10-DM-Schein abgebildet waren, erlangte dieser Ort nationale Bedeutung.

Der Kartograph Michael Remmers und seine Ehefrau Magdalene erwarben das bereits dem Verfall preisgegebene, um 1800 auf einem 250 Jahre alten Gewölbekeller erbaute Landhaus und restaurierten die Ruine umfangreich. Das Haus stand lange leer und war in einem erbärmlichen Zustand. Eine Grundsanierung war notwendig, unter anderem musste der Dachstuhl komplett erneuert werden.

In dem im Juni 2016 eröffneten Kulturhaus gibt es auch ein kleines Museum („Gauß & Co.“) zur Vermessung und Kartographie.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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