Nordenham Mit einem Vermögen von 85 000 Euro ist die Kulturstiftung Nordenham im Jahr 2008 gestartet. 15 Nordenhamer Unternehmen hatten damals das Geld als Grundstock gespendet. Zum Jahreswechsel 2013/14 hat das Stiftungskapital die als magisch geltende Grenze von 100 000 Euro erreicht. Inzwischen sind weitere Einnahmen aus dem sogenannten Kulturcent hinzu gekommen. Das Stiftungsvermögen beträgt heute 105 000 Euro.

Der Kulturcent in Höhe von 50 Cent pro verkaufter Eintrittskarte wird bei Veranstaltungen der Goethe-Gesellschaft und der Niederdeutschen Bühne Nordenham De Plattdüütschen sowie bei allen städtischen Veranstaltungen im Kulturzentrum Jahnhalle und in der Stadthalle Friedeburg erhoben.

Wie die NWZ  am Mittwoch auf Nachfrage anlässlich einer Scheckübergabe im Museum Nordenham weiter erfuhr, hat die Kulturstiftung aus Zinserträgen seit 2008 insgesamt etwa 9000 Euro gespendet.

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„Voraussetzung für eine Förderung ist, dass neue Ideen im Kulturleben unserer Stadt umgesetzt werden“, sagt Vorsitzender Dr. Rainer Menge. Zum Beispiel half die Stiftung Jugendtheater-Gruppen und auch einem Zirkusprojekt der Willehad-Grundschule.

Am Mittwoch erhielt die Goethe-Gesellschaft einen Scheck über 400 Euro für zwei Vortragsveranstaltungen in der Reihe „Erfahren, woher wir kommen – Grundschriften der europäischen Kultur“. Konzipiert hat sie der Publizist Hanjo Kesting aus Hannover. Am 17. September geht es um Texte über König Artus und seine Tafelrunde, am 26. November um das Werk „Über die Toleranz“ des französischen Philosophen Voltaire (1694 bis 1778).

Ohne die Spende wären diese Veranstaltungen nicht finanzierbar, sagt Cristian Müller, Kassenwart der Goethe-Gesellschaft.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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