TETTENS TETTENS - Kultur aus der Region und für die Region zu veranstalten, ist das Ziel von „Himmelfahrt Wesermarsch“, einem Projekt, das zum dritten Mal stattfindet. Dabei ist es durchaus erwünscht, dass unkonventionelle Ideen verwirklicht werden, wie etwa die, im Lämmerstall einer Deichschäferei Theater zu veranstalten.

Dass dieses möglich wurde und auch das Drumherum reibungslos vonstatten ging, lag an der guten Zusammenarbeit vieler engagierter Menschen. Fast drei Wochen lang hatten Maria Gottschalk und Harald Nordmann den von ihnen bewirtschafteten Hof vorbereitet. Drei Tage lang halfen sie dem Lübecker-Unterwasser-Marionetten-Theater, die vier Tonnen schwere Ausrüstung zu installieren.

In Decken gehüllt, was trotz des Heizgebläses bei den niedrigen Außentemperaturen angeraten schien, verfolgten die Zuschauer am Himmelfahrtstag die Abendveranstaltung im Lämmerstall. Sie schauten interessiert zu, wie Wolf Malten und Simone Frömming am Abend die „Sheep Stories“ in Szene setzten.

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Während Malten von der Seite her gitarrespielend die Geschichten erzählte, stellte Frömming sie zum großen Teil mit den niedlichen Schafmarionetten auf dem „Rasen der Hoffnung“ dar. Jede einzelne Geschichte hatte ihre eigene Beleuchtungs-Atmosphäre und Musik, doch verband sie manches Motiv sowie die Grenzenlosigkeit der Fantasie. Sie wurden in schlichtem und recht gut verständlichem (Deutsch-)Englisch gesprochen, denn die Schafe sind „British Sheep“.

Nachmittags gab es bereits eine Vorstellung mit dem wunderschönen Regenbogenfisch, der vielen Kindern aus dem gleichnamigen Buch bekannt ist. In Tettens allerdings spielte sich ein Großteil der Geschichte im Wasser ab, denn dort – in einem lichtdurchfluteten 3000 Liter fassenden Riesenaquarium – ließen Frömming und Malten die Fisch-Puppen bis zum Happy End tanzen. Dazu gab es eine Rahmenhandlung und Musik, bei der die Kinder – und ihre Eltern – mitmachen durften.

Auch der II. Oldenburgische Deichband half bei den Vorbereitungen in Tettens tatkräftig mit. Dessen Vorsitzender Leenert Cornelius nutzte die Gelegenheit zu einem plattdeutschen Grußwort und beschrieb den Zuhörern im ausverkauften Saal Aufgaben und Ziele seiner Organisation.

Bis zum Sonntag, 8. Mai, gibt es täglich um 16 Uhr („Der Regenbogenfisch“) und um 20 Uhr („Sheep Stories“) weitere Aufführungen der Marionettenbühne im Schafstall. Erst einige Zeit nach dem 8. Mai dürfen Schafe und Lämmer ihre Wohnstube wieder in Besitz nehmen.

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