Elsfleth Ein mit Freude musizierendes Ensemble, ein gut aufgelegter Dirigent, ein anspruchsvolles Repertoire, meisterliche Solisten und nicht zuletzt Dirk Brüers als munter plaudernder Moderator – das sind in jedem Jahr am 1. Advent die Voraussetzungen für das traditionelle Konzert des Orchesters des Bahnsozialwerks Brake in der Elsflether Stadthalle.

Unter der Leitung von Thomas Schröder präsentierte das Ensemble am Sonntagnachmittag seine Arrangements – so professionell, temperamentvoll und präzise, dass kein Gedanke daran aufkam, es könne sich bei dieser, bestens aufeinander abgestimmten Truppe um Laienmusiker handeln.

Das musikalische Kaleidoskop aus Filmmusiken, Musicals, Märschen, Polkas und zeitgenössischen Hits eröffnete das Orchester mit einem Klassiker: der „Carmen-Marsch“ aus Bizets gleichnamiger Oper brachte den ersten Schwung in die Stadthalle. Als „Rock-Oper“ wurde erstmals 1970 in New York Andrew Lloyd Webbers Komposition „Jesus Christ Superstar“ aufgeführt. Auf der gleichzeitig veröffentlichten Schallplatte sang Deep Purple-Sänger Ian Gillan die Rolle des „Jesus“ – es wurde ein Welterfolg. Auch wenn die Rock-Oper die Ereignisse der letzten sieben Tage Jesu erzählt und vielleicht eher in die Osterzeit passt, am 1. Advent war es ein Genuss, die bekannten Melodien einmal wieder zu hören.

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Mit Tempo und ungebremster Dynamik tauchte das Orchester in die Welt der rauen Naturburschen und Gesetzlosen ein: viel Applaus für die Interpretation der Musik zum Film „Die glorreichen Sieben“. Den typischen James-Bond-Sound traf das Ensemble mit seinem „Skyfall“-Arrangement und bei den Melodien aus dem „Phantom in der Oper“ überraschte das Orchester seine Zuhörer mit einem Spezialeffekt. Es flog zwar kein Kronleuchter von der Stadthallendecke, dafür schockte die Musikerin Britt Boyksen das Publikum mit einem schrillen Schrei, der den Besuchern durch Mark und Bein ging.

Im Marschtakt eröffnete das BSW-Orchester den zweiten Teil des Adventskonzertes mit dem Erzherzog-Albrecht-Marsch, „Rauschende Birken“ und der „Egerländer Marsch“ wurden zur Hommage an den unvergesslichen Ernst Mosch, aber auch Welthits der Beatles und Gershwin-Melodien spornten das Publikum immer wieder zum Applaudieren an.

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