TOSSENS Das Kitesurfen ist im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer nur im dafür zugelassenen Zonen zugelassen. Die gibt es bislang aber nicht an der Butjadinger Nordseeküste. Dies zu ändern, ist ein Ziel des neuen Vereins Kiteboarding Butjadingen, der jetzt in der Gaststätte Luzifer in Tossens aus der Taufe gehoben wurde.

Der Verein sieht sich als Botschafter für die junge Trendsportart und steht als Ansprechpartner für Behörden und Interessierte zur Verfügung, berichtete der zum 1. Vorsitzenden gewählte Bernhard Röper aus Nordenham. Auch die anderen Vorstandsmitglieder Ansgar Coners (2. Vorsitzender), Jochen Quaritsch (Kassenwart) und Delf Peters (Schriftführer) sind in der Unterweserstadt zu Hause.

Beim Kitesurfen oder Kiteboarding wird der Fahrer von einem Lenkdrachen auf einem Surfbrett, dass einem großen Snowboard ähnelt, übers Wasser gezogen. Dabei sind hohe Geschwindigkeiten und spektakuläre Sprünge möglich.

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Die meisten der rund 20 Mitglieder des neuen Vereins sind aktive Sportler, die das Kiteboarding ausüben. Dies haben sie auch bereits vor den Butjadinger Stränden getan, ohne zu wissen, dass das im Nationalpark Wattenmeer nicht zu lässig ist.

Ziel sei es, in Butjadingen Kitereviere vor Tossens und Fedderwardersiel zu etablieren, damit das Kiteboarding auf bestimmte Stellen konzentriert wird. „Der Schutz des Wattenmeeres mit dessen Flora und Fauna wird somit gewährleistet, da nur an bestimmten Stellen gefahren wird, die möglichst entfernt von besonders empfindlichen Pflanzen und Tieren liegen“, machte Bernhard Röper deutlich.

Auf Antrag der Gemeinden kann die Nationalparkverwaltung kontrollierte Flächen für das Kitesurfen zulassen. Dies ist bereits unter anderem in Cuxhaven, Dorum, Wremen, Dornumersiel und Neuharlingersiel geschehen. Eine erste Kontaktaufnahme mit der Gemeinde Butjadingen haben es bereits gegeben, berichtete Bernhard Röper.

Der neue Verein Kiteboarding Butjadingen möchte auch ortsunkundigen Kitern Informationen zu möglichen Kiterevieren geben, damit der Sport sicher und im Einklang mit der Natur durchgeführt wird. Interessierte können sich bei Bernhard Röper (Telefon  0171/5752479) melden.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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