Berne Jäger sind anerkannte Naturschützer. Das stellte der Leiter des Hegerings Stedingen Karl-Bernd Böse auf der Jahreshauptversammlung in Bischoffs Gasthaus klar.

Sehr viel Geld habe er investiert, um einen rechtlichen Weg zu finden, die als Ausgleichsmaßnahme geltende Abholzaktion in Berne zu verhindern. Und damit beispielsweise mehr Kiebitze auf den hiesigen Wiesen zu finden seien, wäre nur ein vermehrtes Eingreifen der Jäger notwendig, die Raubwild wie Krähen, Bussarde und Füchse unter Kontrolle halten würden, ergänzte Böse. Keinesfalls sei Jagd die Lust am Töten, betonte er.

Die Zahl der Hasen habe sich etwas erholt, hieß es im Streckenbericht. Leider auch die der Wildkaninchen und Füchse. Kontinuierlich zurück geht dagegen die Zahl der Fasanen. Wurden vor vier Jahren noch 171 Fasane erfasst, waren es jetzt nur noch 71 – mit einem Fallwildanteil von 13 Tieren.

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Der Hundeobmann Friedhelm Laabs freute sich über das gute Abschneiden der Hegeringsmitglieder. Bei der Claus-Cornelius-Suche erzielten Silvia Laabs mit „Eika“ sowie Andreas-Michael Heeren mit „Barkley“ einen 2. und 3. Platz. Claudia Schoon mit „Ayden“ bestand die Brauchbarkeitsprüfung, zudem wurde „Ayden“ zum besten Hund gekürt. Jürgen Rowehl gelang mit „Zem“ der 2. Platz beim Derby.

Mehrere erste Plätze gab es für die Stedinger Jäger bei verschiedenen Schießwettbewerben, freute sich Obmann Ralf Silje.

Die Glückwünsche zu seiner 65-jährigen Mitgliedschaft konnte Heinz Rowehl nicht persönlich entgegennehmen. Karl Rowehl dagegen bekam Urkunde und Ehrennadel zu sechs Jahrzehnten Mitgliedschaft. Seit 50 Jahren im Hegering sind Harald Siems, Klaus Wenke, Klaus Kuck und Artur Meents. Uwe Ritter trat vor 40 Jahren dem Hegering bei und Herbert Strudthoff ist seit 25 Jahren Mitglied.

Am 1. April beginnt wieder die Satz- und Brutzeit, erinnerte Karl-Bernd Böse. Bis zum 15. Juli müssen Hundebesitzer dann ihre Tiere an der Leine führen.

Kreisjägermeister Bernhard Martens berichtete von den Ereignissen auf Kreisebene. Die Verbote der ökologischen Jagd bereiteten den meisten Jägern Probleme. Besonders an der Küste sei man von der Jagdzeitenverordnung betroffen, sagte er.

Mit einem Vortrag über „Unfallverhütung im Jagdbetrieb“ von Jürgen Meyer hatte die Jahreshauptversammlung begonnen. Stürze und Stolpern seien die häufigsten Unfälle bei der Jagd; diese Information überraschte viele Hegeringsmitglieder.

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