FEDDERWARDERSIEL Musik und Düfte aus Spanien wehten am Wochenende durch den Kutterhafen. Beim kulinarischen Herbst machten vier Spanier den Besuchern Lust auf südländische Genüsse.

Schon im vergangenen Jahr waren drei Köche von der kanarischen Sonneninsel La Gomera nach Fedderwardersiel gekommen, um mit ihrer Küche und ihren eigenen Zutaten zu begeistern. Begeistert waren sie dabei selbst von Butjadingen, und deshalb kamen Chefkoch Ivan Gonzales, Restaurantchef Ramon Perez – er ist der Bruder des TSB-Animateurs Gabriel – und Restaurantbesitzer Pedro Acosta auch in diesem Jahr zum kulinarischen Herbst.

Eine Woche verbringen die Köche in Butjadingen und wohnen bei Gabriel Perez. In Fedderwardersiel trafen sie auch Bekannte wieder, denn erstaunlich viele Gäste kannten die Insel oder sogar das Hotel, in dem Ivan als Chefkoch arbeitet.

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Im Hafen tischten sie den Besuchern wieder ihre Spezialitäten auf und luden bei mehreren Kochshows zum Zusehen, Mitkochen und vor allem zum Probieren ein. So gab es eine original spanische Paella und dazu Sangria. Den Reis und die Gewürze hatten die drei Köche von ihrer Insel mitgebracht. Den Fisch und die Meerestiere lieferte die Butjadinger Fischereigenossenschaft.

Bratwurst vom Lamm

Aber nicht nur im spanischen Zelt wurde den Gaumen der Besucher etwas geboten. Reinhard Evers vom Hof Iggewarden präsentierte mit seinen Mitarbeitern Lammbratwurst. Sie war sogar so begehrt, dass sie bald ausverkauft war und Evers auf normale Bratwurst umschwenken musste.

Die Fischereigenossenschaft hatte zusammen mit dem Hotel am Markt aus Nordenham gleich mehrere Spezialitäten im Angebot: Fedderwardersieler Krabbencremesuppe, Krabbencocktail, Schollenfilet mit Salat und Steinbeißerfilet mit mediterranem Kartoffelsalat ließ den Besuchern das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Zünftige Reibekuchen gab es hingegen am Stand des Burhaver Schützenvereins. Doch neben der Variante mit Apfelmus wurde von den Schützen auch Lachs gereicht. Von einem richtigen Steinofen konnten sich die Besucher auch Kräuterbrote schmecken lassen.

Am Sonnabend schloss der erste Tag des kulinarischen Spektakels mit einem spanischen Dinner, bei dem es als Aperitif Honigrum gab. Als Hauptspeise standen dann Thunfisch mit Mandelsoße und Patatas – also kleine Kartoffeln – auf dem Speiseplan. Zum Abschluss wurde dann noch der unvergleichliche, weil süße Kuchen der Insel La Gomera gereicht.

An diesem Dinner nahmen sogar mehr Besucher teil als geplant. „50 Teller hatten wir einkalkuliert. Am Ende waren es aber fast 70 Dinnergäste“, blickte die TSB-Veranstaltungsleiterin Tina Tönjes am Sonntag zufrieden zurück. „Da mussten sich Ivan Gonzales und seine Köche schon etwas einfallen lassen.“ Und beim Essen blieb es während des Dinners natürlich nicht. Die spanischen Gäste hatten auch Wein von ihrer Insel mitgebracht, und so entwickelte sich am Abend eine mediterrane Dinnerparty zur Musik des Duos Friendly Jammin´ mit Hits der 60er- und 70er-Jahre.

Kürbissuppe und Mojo

Am Sonntag gab es nach einem musikalischen Frühschoppen mit den Speelwark-Kindern wieder die Möglichkeit, in die großen Pfannen und Töpfe der spanischen Köche zu schauen. Neben Paella wurden auch auch eine Kürbissuppe und Mojo gereicht – eine spanische Soße aus Olivenöl, Salz, Kräutern und Essig, die auf La Gomera zu Salat, Fisch oder Fleisch gegessen wird. Eifrig sahen die Besucher beim Zubereiten zu und schrieben die einzelnen Rezepte auch mit.

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