Seefeld Ein erfolgreiches Jahr voller Aktivität liegt hinter den 23 Kindern der Jugendfeuerwehr Seefeld-Reitland-Schwei. In der Jahreshauptversammlung am Sonnabendvormittag im Feuerwehrhaus Seefeld berichtete Gemeindejugendwartin Anna-Lena Albertzard von der Qualifikation der Jugendgruppe für den Landesentscheid vom 10. bis 12. Juli in Duderstadt, die ihr besonders wichtig war.

Bereits beim Kreisentscheid hatten die Gruppenmitglieder den 2. Platz von insgesamt 25 Gruppen erzielt und sich damit für den Bezirksentscheid qualifiziert. Nach 16 Jahren war es einer Stadlander Gruppe wieder einmal geglückt, sich für den Landesentscheid zu qualifizieren. Dafür gab es von allen Seiten viel Lob und Anerkennung. Dass es am Ende „nur“ der 48. Platz wurde, trübte die gute Stimmung der Teilnehmer und Jugendbetreuer beim Landesentscheid keineswegs. Durch etliche zusätzliche Übungseinheiten hätten sich die Kinder stetig verbessert und konnten immer bessere Punktzahlen erreichen.

In der Champions-League

„Ihr wart in der Champions-League unterwegs und hattet auch noch Spaß in den Backen“, stellte Feuerwehrausschussvorsitzender Claas Vollers zufrieden fest. CDU-Fraktionschef Günter Busch wies auf Forderungen der Kommunalaufsicht nach Einsparungen bei der Feuerwehr hin. „Bei den Jugendwehren darf der Sparstift nicht angesetzt werden“, sagte Busch.

Jugendwart Gerriet Böning erinnerte erinnerte an weitere Ereignisse dieses Jahres. Bei einer Übung lernten die Kinder den Umgang mit dem neuen Digitalfunk, sie trugen Schwimmwettbewerbe auf Kreisebene aus und beteiligten sich an der Abnahme der Leistungsspange in Wilhelmshaven und und am Landeszeltlager in Wolfshagen im Harz, bei dem die Stadlander einen sehr guten 7. Platz von insgesamt 159 teilnehmenden Jugendwehren erreichten.

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Elke Kuik-Janssen freute sich vor allem über die „Wir“-Aktion im Zeltlager, wo alle Teilnehmer sich mit Kerzen bei Dunkelheit zu dem Wort Wir zusammenstellten und somit ein Zeichen für Demokratie und Toleranz in den Jugendwehren in Niedersachsen abgaben.

Auch in diesem Jahr gab es wieder sehr fleißige junge Brandretter, die zu fast allen 94 Diensten erschienen. 493 Stunden haben die Betreuer mit ihren Schützlingen verbracht. Für die höchste Beteiligung mit 474 Stunden erhielt Jannes Baumann die Wanderplakette mit seinem eingravierten Namen und ein Präsent. Auch Cindy Joachims-
thaler (460 Stunden), Rieke Henzel (456 Stunden), Louisa Albertzard (446 Stunden) und Kea Jürgens (441 Stunden) wurden lobend erwähnt.

Kris Albertzard gewählt

Bei den Wahlen wurde der Jugendwart Gerriet Böning einstimmig wiedergewählt. Weil Lars Hadeler sein Amt als Stellvertreter aufgegeben hat, wählte die Versammlung Kris Albertzard zu seinem Nachfolger. Zum neuen stellvertretenden Schriftwart wurde Finn Henzel gewählt.

Und noch eine Neuerung gibt es. Am 18. April wurde Louisa Albertzard in der Versammlung der Jugendfeuerwehren im Oldenburgischen Feuerwehrverband zur Sprecherin gewählt. Gemeindebrandmeister Jörg Wiggers betonte die Wichtigkeit solcher Posten, die den Kontakt zu übergeordneten Ebenen gewährleisten und so zu einem guten Informationsaustausch führten.

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