Jade Ein Jahr ist schon wieder vergangen – und somit stand wieder die Ungarnreise mit dem Kleinbus in die Jader Partnergemeinde Bakonynana an. Mit dabei der ungarnerfahrene Organisator Edwin Witt aus Schweiburg. Drei Berufskraftfahrer wechselten sich ab, und so wurde zeitlich gut die Partnergemeinde nach einer 110 Kilometer langen Fahrt durch Tschechien und Slowakei erreicht.

Mal wieder ausgesprochen herzlich fiel die Begrüßung durch die Gastgeber und Organisatorin Elisabeth Simon aus. Sie begleitet diese Treffen schon jahrelang. Die stellvertretende Bürgermeisterin ist bei der deutschen Nationalitätsverwaltung im Komitat Veszprem aktiv.

Abwechslungsreich gestaltete sich das Programm. So ging es nach Veszprem zum Theater und in die Altstadt mit der Burg. Im Gefängnis der Stadt waren bis vor 20 Jahren vor allem politische Gefangene untergebracht: Aktivisten des Ungarnaufstands 1956 oder in kommunistischer Zeit Verurteilte. Edwin Witt: „Ein Loch, das von außen nicht einsehbar war. Dadurch eignet es sich ausgezeichnet zum Wegschließen von Menschen.“

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Auch ein Abstecher zum bekannten Badeort Hévíz stand auf dem Programm. Der Hévízer See ist eine geologische Rarität. Aus der Quelle sprudelt 35 Grad warmes Wasser. Das Heilwasser soll gegen rheumatische Erkrankungen helfen. Patienten aus ganz Europa kuren dort.

In Zanka, ein Ort am Balaton, wurde ein Kräutergarten besucht. Gerne angenommen wurde auch der Budapest-Tag. Auf dem Weg in die Hauptstadt wurden die alte Burg in Csókakö und das Bakony-Gebirge in Augenschein genommen. Auf der Donau ging es in Budapest unter vielen Brücken hindurch vorbei an imposanten Gebäuden. In der Kleinstadt Szentendre wurde das größte Freilichtmuseum Ungarns besucht, tags darauf die Königsstadt Székesfehérvár/Stuhlweißenburg. Bei Tata ging es auf den einzigartigen Naturlehrpfad „Fényeser Quellen“, was „Glänzende Quellen“ bedeutet. Aus diesen bricht leicht kohlensaures, 21 bis 22 Grad warmes Wasser hervor.

Beeindruckend war für die Reisegruppe auch der Wochenmarkt in Kisber. Hier fühlte man sich zurückversetzt in die Zeit vor 50 Jahren: „Erstaunlich war für uns auch, dass manche Marktbetreiber sehr gut Deutsch sprechen.“

Nach einer Woche stand der Abschied aus Bakonynana an. Dazu trafen sich Gäste und Gastgeber im Kulturhaus, tauschten Dank- und Abschiedsworte aus. „Eine Reise von unterschiedlichen Menschen mit einem interessanten Programm in einem sehr harmonischen Miteinander. Es hat allen sehr viel Freude gemacht“, zieht Edwin Witt eine durchweg positive Bilanz. Nicht nur er freut sich auf den Gegenbesuch im Sommer 2019 in Jade.

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