Jade Zum 2. Mal gab es an der Jade beim Bauhof des Entwässerungsverbandes eine Veranstaltung. Es ging um die „Jader Eiswette“. Die Idee dazu wurde vor zwei Jahren bei einer Weihnachtsfeier geboren. Frei nach dem Motto: „geiht“ oder „steiht“ die Jade – so wie es schon jahrelang an der Weser in Bremen Brauch ist.

Wie bei der Bremer Eiswette der Schneider, muss der Bürgermeister (Henning Kaars) bei diesem Spektakel in der Wesermarsch die Jade trockenen Fußes überqueren. Würde er das aus eigener Kraft mittels Schlittschuhen schaffen, ist die Wette gewonnen.

Die richtigen Winter sind aber bekanntlich schon lange Vergangenheit. Das letzte Mal war die Jade im Februar 2012 vollständig zugefroren. Bei den milden Bedingungen, vier Grad plus an diesem Tag, war schnell klar, wie die Wette ausgehen würde.

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Während der Spielmannzug BV City Süd aus Nordenham mit elf Musikern aufspielte, stieg auf der anderen Seite der Jade-Brücke Henning Kaars in Frack und Zylinder mit Bügeleisen, das nicht dampfte, ins Boot. Wie im Vorjahr, saß Thilo Oltmanns am Ruder. Der Bürgermeister gab mit einigen Sprüchen an, wo es lang gehen sollte. Doch der Bürgermeister ahnte es wohl schon: Wie im Vorjahr, wollte das der junge Thilo nicht so recht verstehen – und legte mit dem Boot einen Zickzackkurs auf der Jade hin.

Mit einem Lächeln auf den Lippen brachte Thilo das Boot zum Wanken und zwang den Bürgermeister in die Hocke.

Zwischendurch wurde die Jade mit dem Bügeleisen genau geprüft. Die Jade „geiht“ – und trockenen Fußes wurde das rettende Ufer erklommen. Dort stand die Sackwaage. Nach der Bremer Eiswette darf der Eisschneider ja nur 99 Pfund wiegen. Jades Bürgermeister hatte weniger Gewicht, allerdings in Kilogramm.

Für das leibliche Wohl war gesorgt. Da kam der Klönschnack in geselliger Runde nicht zu kurz. Henning Kaars: „Aus dem Spenden-Überschuss wird ein Teil als Gage für die der Musiker verwendet, der Rest kommt der Jugendfeuerwehr Jade zu Gute.“

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