Brake „Ja, ich will“ – das versicherten sich im vergangenen Jahr 64 Paare und gingen in der Kreisstadt den Bund der Ehe ein. Das sind fünf Paare mehr als in 2013 und entspricht dem Aufwärtstrend der zurückliegenden Jahre: Die Braker sind in Hochzeitslaune.

An vier Orten kann in der Hafenstadt geheiratet werden: im Rathaus, im Fischerhaus und in beiden Häusern des Schiffahrtsmuseums – nach den Umbauarbeiten jetzt auch wieder im Telegraphen, teilt Angelika Schumacher vom Standesamt mit. Die erste Hochzeit in diesem Jahr gab es bereits früh: Am 7. Januar traute sich das erste Paar im Rathaus.

Das Rathaus war im vergangenen Jahr der beliebteste Ort zum Heiraten, von den 64 Ehen wurden 47 in den Räumen am Schrabberdeich geschlossen. 15 weitere Paare trauten sich im Fischerhaus, die übrigen 12 im Haus Borgstede & Becker. Die Herrichtung der Räume an diesen besonderen Heiratsstätten übernehmen Mitarbeiter und Ehrenamtliche und unterstützen damit das Standesamt bei den Hochzeiten.

Die meisten Eheleute, die sich in Brake trauen, setzen auf Tradition, weiß Angelika Schumacher. Sie entscheiden sich bei der Hochzeit für einen gemeinsamen Nachnamen, dabei nimmt die Braut in der Regel den Namen ihres Zukünftigen an.

Die beliebtesten Monate zum Heiraten waren im Jahr 2014 Juli, September und Dezember. Für das Jahr 2015 rechnet das Standesamt mit noch mehr heiratsfreudigen Brakern, bereits jetzt hat Angelika Schumacher rund 30 Anmeldungen im Kalender.

Für Paare mit großen Hochzeitsgesellschaften von rund 80 Personen besteht auch die Möglichkeit, im Central-Theater den Bund der Ehe einzugehen. „Das wurde bisher allerdings nur einmal in Anspruch genommen“, weiß Angelika Schumacher, im Jahr 2013 gab sich ein Paar im Kulturzentrum an der Mitteldeichstraße vor einer großen Hochzeitsgesellschaft das Ja-Wort.

Meist werde die standesamtliche Trauung allerdings im kleineren Kreis abgehalten. Für Eheschließungen außerhalb des Rathauses sei außerdem ein zusätzlicher Betrag zu zahlen, weshalb sich viele Paare für das Rathaus entschieden.

Da es keine Geburtsstation in der Stadt gibt, erblickt der Braker Nachwuchs in der Regel in Oldenburg, Varel oder Nordenham das Licht der Welt. Eine Ausnahme gab es im September 2014, hier wurde bei einer Hausgeburt ein Junge als neuer Erdenbürger begrüßt. Auch 2013 hatte es eine Hausgeburt in Brake gegeben, im Jahr davor immerhin zwei. Insgesamt wurden in Brake im Jahr 2014 beim Meldeamt 103 Neugeborene registriert.

Der Freude über das neue Leben steht die Trauer um die Gestorbenen gegenüber. In 2014 mussten die Braker von 254 Mitbürgern Abschied nehmen.

Greta Block Volontärin / NWZ-Redaktion
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