Nordenham Die Tatsache, dass eine Jahreshauptversammlung nicht zwangsläufig eine trockene Pflichtveranstaltung für die Teilnehmer sein muss, hat sich am Sonntag wieder im Museum Nordenham gezeigt. Denn der alte und zugleich neue Vorstand der Goethe-Gesellschaft Nordenham, bestehend aus Dr. Burkhard Leimbach, Stefan Tönjes, Cristian Müller und Sandra Kaufhold-Scharrer, hatte nicht nur für das leibliche Wohl der Anwesenden, sondern auch für musikalische Darbietungen gesorgt. Der Nordenhamer Gitarrist und Sänger Oliver Morawietz präsentierte seinem Publikum verschiedene Folkstücke anglo-amerikanischer Musiker.

Einstimmige Wahl

Während der anderthalbstündigen Versammlung wurden die vier Vorstandsmitglieder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Auch für die Kassenprüfer Dr. Werner Helle und Werner Hölscher hieß es Wiederwahl.

Für das zurückliegende Jahr zogen der 1. Vorsitzende Burkhard Leimbach und sein Stellvertreter Stefan Tönjes grundsätzlich eine positive Bilanz. Auch in 2017 wird es in der Unterweserstadt ein äußerst anspruchsvolles und vielseitiges Kulturprogramm mit zahlreichen Vorträgen und Musikkonzerten durch den gemeinnützigen Verein geben. „Ich hoffe, dass wir bei der inhaltlichen Gestaltung die Geschmäcker und Interessen aller Mitglieder berücksichtigen konnten“, meinte Burkhard Leimbach.

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Der Umstand, dass die Nordenhamer Goethe-Gesellschaft zur Ausrichtung ihrer Veranstaltungen im Vorjahr auf Spenden und Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 11 000 Euro angewiesen war, wurde in der Versammlung kontrovers diskutiert. Der Vorstand will in den nächsten Monaten prüfen, ob und inwieweit die vorgeschlagenen Maßnahmen – wie Änderung der Mitgliedsbeiträge und Eintrittsgelder, Werbekampagnen und spezielle Angebote für Kinder – umzusetzen sind.

330 Mitglieder

Mit 330 Mitgliedern ist die Nordenhamer Ortsvereinigung zwar nach wie vor die zweitgrößte der rund 600 Goethe-Gesellschaften in Deutschland, aber auch hier ist – wie in vielen anderen Vereinen – eine Überalterung der Mitglieder zu beobachten. Lediglich ein Drittel der Mitglieder nutzt die kulturellen Angebote der Gesellschaft regelmäßig oder sporadisch.

Hinzu kommt, dass hochkarätige Veranstaltungen nach Auffassung des Vorstandes von den Nordenhamern nicht hinreichend gewürdigt werden. Als Beispiel nannte Stefan Tönjes das für den 30. März geplante Klavierkonzert mit dem Ausnahmepianisten Alexander Krichel. „Ich würde mir wünschen, dass wir die Aula des Gymnasiums an dem Abend trotzdem noch so richtig voll bekommen. Für das Krichel-Konzert im Mai in der Hamburger Elbphilharmonie sind die Karten übrigens schon ausverkauft“, sagte der Vize-Vorsitzende der Ortsvereinigung.

 Eine Vorschau mit den für 2017 geplanten Musik- und Vortragsveranstaltungen der Goethe-gesellschaft Nordenham veröffentlicht die NWZ  in einer ihrer nächsten Ausgaben.

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