Brake Bei der Eröffnungsfeier des renovierten Schiffahrtsmuseums im September 2014, hatte der Präsident der Oldenburgischen Landschaft, Thomas Kossendey, versprochen, dem Museum nochmals in aller Ruhe einen Besuch abzustatten, „wenn der größte Trubel sich gelegt hat“.

Dieses Versprechen löste Kossendey jetzt ein, begleitet wurde der Präsident von Sarah Christine Siebert (36). Die neue Kulturreferentin der Oldenburgischen Landschaft hatte ihr Amt am 1. August übernommen.

Museumsleiterin Dr. Christine Keitsch nahm sich viel Zeit, den beiden Gästen die neuen Strukturen und das Konzept des Umbaus zu erläutern. Beim Gang durch die Räumlichkeiten der verschiedenen Etagen, erfuhren Kossendey und Siebert viel über die Segelschifffahrt und die Arbeitsbedingungen der Seeleute auf den Windjammern der vergangenen Jahrhunderte.

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Unter den zahlreichen Bildern der Windjammer stach besonders die Abbildung der Braker Bark „Atalanta“ hervor. Christine Keitsch: „Dieses Schiffsporträt wurde mit Samtstickerei um 1875 von Thomas Willis gefertigt. Für die Hintergrundmalerei, Aquarell auf Seide, soll Willis damals einen eigenen Mitarbeiter beschäftigt haben“.

Beeindruckt waren Kossendey und Siebert auch von den Relikten der „Pamir“, die 1957 in einem Hurrikan unterging. 80 der 86 Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Das Schiffahrtsmuseum präsentiert seinen Besuchern ein Teilstück eines Rettungsbootes, eine Rettungsweste, einen Rettungsring sowie akribisch gesammelte Medienberichte über den Untergang.

Beim anschließenden Gespräch im Borgstede & Becker Haus kündigte Dr. Christine Keitsch als Schwerpunkt des Themensommers 2016 das Thema „Historische Fliesen“ an. Es werde als Sonderausstellung eine Sammlung des verstorbenen Fliesenmalers Peter David aus Firrel geben.

Thomas Kossendey lobte das Schiffahrtsmuseum als ein „Juwel im Oldenburgischen“, das sehr reizvoll und mit viel Liebe zum Detail die Geschichte der Segelschiffahrt lebendig halte.

Die enge Zusammenarbeit zwischen der Oldenburgischen Landschaft und dem Schiffahrtsmuseum werde auf jeden Fall auch in der Zukunft Bestand haben, so Kossendey.

Die Oldenburgische Landschaft sei seit der Gründung des Braker Schiffahrtsmuseums im Vorstand vertreten, sagt Keitsch. Sie freue sich über den fachkompetenten Austausch und eine „stets fruchtbringende Zusammenarbeit.“

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