Frage: Warum ist aus Ihrer Sicht als Pfarrer wichtig, dass Gottesdienste am Heiligen Abend mit einem Krippenspiel bereichert werden?

Dietmar Reumann-Claßen: Das Krippenspiel ist für mich eine schöne Art, die Weihnachtsgeschichte weiter zu geben. Die Geburt von Jesus ist so eine wunderbare Hoffnungsgeschichte für unsere Welt. Sie enthält so viele Bilder, die uns gerade in dunkler Zeit Hoffnung geben können. Durch das Krippenspiel erleben insbesondere Kinder diese Geschichte Jahr für Jahr wieder und behalten sie für später. Auch wenn sie im Moment erst einmal nur die Geschichte an sich fesselt, vielleicht erinnern sie sich später daran, dass Gottes Sohn in Armut in diese Welt hineingeboren wurde und nicht in einem der imposanten Paläste der Macht.

Frage: Wie stark hängt das von ehrenamtlicher Mitwirkung ab und wie stark ist das ehrenamtliche Engagement dafür in Blexen?

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Reumann-Claßen: Ich kenne es eigentlich nur so, dass das Krippenspiel mit starker Unterstützung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen oder auch ausschließlich von ihnen vorbereitet wird. Da ist schon vom Herbst an einfach viel zu tun: Die Auswahl des Stückes, die Suche nach motivierten Kindern und Jugendlichen, Kostüme und Requisiten, die Proben ... Wir Pfarrerinnen und Pfarrer sind in der Adventszeit schon mit sehr vielen anderen Dingen beschäftigt, so dass ein Krippenspiel ohne starkes ehrenamtliches Engagement für mich nicht vorstellbar ist. Ich bin froh, dass Sabina Otto aus dem Blexer Gemeindekirchenrat und unser Kantor Johannes Kirchberg sich Jahr für Jahr das Krippenspiel auf ihre Fahnen schreiben.

Frage: Ist es in den vergangenen Jahren schwieriger geworden, Kinder und Eltern dafür zu gewinnen oder ist das Interesse sogar gewachsen?

Reumann-Claßen: Meinem Eindruck nach ist es in Blexen schwieriger geworden, Kinder für das Krippenspiel zu gewinnen. Das liegt hier aber einfach daran, dass es gerade weniger Kinder in dem entsprechenden Alter gibt. Den Kindern an sich macht es meinem Eindruck nach wie vor Freude, am Krippenspiel mitzuwirken und die Geburt Jesu am Heiligen Abend in der vollen Kirche aufzuführen.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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