Hoffe Ganz anders als andere Flohmärkte kommt der Dorfflohmarkt in Hoffe daher. Und das ist auch so gewollt: Familiär, ungezwungen, einfach nur nett solle es zugehen, erklärte Sandra Lübken-Kramer, „denn wir hier im Dorf sind wir eine echt tolle Gemeinschaft. Und wir leben diese Gemeinschaft.“

Gemeinsam mit ihrem Mann Olaf und den Nachbarn Rolf Kloppenburg und Benno Böse hält Sandra Lübken-Kramer von Beginn an bei der Organisation des Marktes die Fäden in der Hand. „Irgendwie aber fühlt sich auch jeder hier im Dorf verantwortlich und packt zu“, fügte sie spontan an.

Diesmal feierte der Hoffer Flohmarkt seinen zehnten „Geburtstag“. Von Jahr zu Jahr ließ die Mund-zu-Mund-Propaganda den Markt wachsen: An 40 Ständen entlang der Hoffer Straße und auf dem Parkplatz vor Mühlenbruchs ehemaliger Raststätte boten überwiegend die auswärtigen Händler ihre Unikate feil.

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Das Besondere in Hoffe aber waren natürlich wieder die Stände vor den einzelnen Gehöften. Hier verkauften die Hoffer, ihre Freunde und Bekannten.

Auf einem Flohmarktpfad wurden die Besucher entlang der Straßen Kleine Weser, Am Schoolpadd und Kuhweg rund ums Dorf geführt – vorbei an hübsch hergerichteten Gärten im Schatten herrlicher Bäume und an grasenden Schafen. Selbst gebackener Kuchen, duftender Kaffee und Würsten vom Holzkohlengrill wurden angeboten.

„Moin, moin. Sett di daal“, lud ein Schild ein. Und tatsächlich gab es zum Verschnaufen und Genießen in Hoffe nicht nur Plätze auf Festzeltgarnituren, sondern vor jedem Haus auch gemütliche Kaffeerunden am Gartentisch.

Die vielen hundert Flohmarktbesucher genossen es. Sie kamen nicht nur aus der Wesermarsch. Autokennzeichen aus Oldenburg, Bremen, Delmenhorst und Westerstede auf den hoffnungslos überfüllten Parkflächen belegten dies.

Vermutlich hatten auch viele Gäste der Nordenhamer Landpartie Garten & Ambiente die Gelegenheit genutzt, auf dem Weg nach Atens in Hoffe kurz einmal vorbeizuschauen.

Gegen 18 Uhr schließlich wurden die Flohmarktstände abgebaut. Für die Hoffer Dorfgemeinschaft begann damit der „private“ Teil: Sie traf sich in der Scheune von Benno Böse, um – so berichtete Sandra Lübken-Kramer – den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Nachbarn grillten und stießen auf den sehr erfolgreichen Verlauf des Dorfflohmarktes 2019 und seinen 10. Geburtstag an.

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