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Bootsunfall von Barßel
Verteidigung legt Berufung gegen Urteil ein

Betrifft: „Gemeinde setzt Bernd Eichert eine Frist“ (NWZ vom 25. Mai)

Mein Vermittlungsversuch in der beschriebenen Vertragsangelegenheit ist fehlgeschlagen. Dieser Vertrag, den das phänomenale Gedächtnis unseres Rats-Seniors Günter Busch aus der Versenkung geholt hat, um ihn unseren Kirchenältesten um die Ohren zu schlagen, ist in Zeiten entstanden, als eine Absicherung der Jugendarbeit dringend vonnöten war.

Kurz gefasst: Gibt es keine solche „gebundene“ seitens der Kirchengemeinde, hat die Kommune das Recht, „offene“ Jugendarbeit in den kirchlichen Räumen anzubieten. Die Kirchengemeinde hatte genügend davon im Gange, also war ein solcher Vertrag leicht zu verantworten.

Die Zeiten haben sich geändert. Der letzte mehrjährige Versuch, im evangelischen Gemeindehaus solche offene Jugendarbeit in einem speziellen Raum anzubieten, erbrachte einen Schweinestall von Jugendraum, den Kirchenratsmitglieder und andere Ehrenamtler in mühevoller Eigenleistung zu einem schmucken Mehrzweckraum gestaltet haben, nachdem die Jugend diesen Raum nicht mehr benötigte.

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Und hier hat Pastor Eichert recht, wenn er auf die inzwischen erstklassige vereinsgebundene Jugendarbeit der Feuerwehr und des Sportvereins verweist und sogar ein kircheneigenes Angebot für unredlich hält. Hier in Schwei braucht also aktuell kein Mensch offene Jugendarbeit, ganz anders als zum Beispiel in Rodenkirchen. Heute sind dafür jedoch andere nichtkirchliche Gruppen in verschiedenen Räumen der Kirchengemeinde tätig, die sonst in unserem Dorf keinen Raum hätten. Das Gemeindehaus der Kirchengemeinde ist doch längst eine Art Dorfgemeinschaftshaus.

Es wäre dringend nötig, dass sich Gemeinderat und Kirchengemeinderat (der Bürgermeister und der Pfarrer können das nicht) darauf einigen, den gegenwärtigen Zustand als sinnvoll zu akzeptieren und den Vertrag so auszulegen oder gar zu erweitern, dass der Begriff „offene Jugendarbeit“ um die Formulierung „und/oder andere nichtkirchlich verantwortete Gruppenaktivitäten“ erweitert würde. Bitte nicht gegen einander denken, sondern für einander! Was Gemeinsamkeit leistet, hat gerade die Jubiläumsfeier für unsere Kirche gezeigt!

Gerhard Roos Norderschwei

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