BRAKE „Waffen gegen Gewalt“, das Braker Friedensmonument, findet viele Unterstützer. So erklärte sich sogar das Polizeimusikkorps Niedersachsen gerne bereit, dieses einmalige Projekt des Gymnasiums mit einem Benefizkonzert in der Christuskirche zu unterstützen.

Für die Projektgruppe erläuterte Nils Riekemann den Hintergrund des Friedensmonumentes, das am Jahrestag des Amoklaufs von Winnenden am 11. März 2012 enthüllt werden soll: „Nach dem Amoklauf hatten viele Bürger in Deutschland ihre Waffen zum Verschrotten abgegeben. Angesichts der riesigen Menge an Stahl entstand die Idee, daraus etwas zu schaffen, das als Mahnmal gegen Gewalt und für den Frieden stehen sollte. Wir zeigen mit dem Monument, dass wir gegen Gewalt sind.“

Das Orchester unter der Leitung von Thomas Boger überraschte mit „gewaltiger Musik“, mit ausgefeilten Arrangements und mit einem eigenwilligen Repertoire, das sich in keine Schublade pressen ließ. Neben der sinfonischen Blasmusik hatten natürlich auch Weihnachtslieder ihren Platz. Aber zu ganz großer Form liefen die Musiker und Solisten mit Stücken auf, die weit über die Grenzen der üblichen Weihnachtskonzerte hinaus gingen.

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Ein atmosphärischer Höhepunkt waren die vier Tänze „The Danserye“, komponiert im 16. Jahrhundert von Tilman Susato; das waren Renaissance-Klänge vom Allerfeinsten. Weiter ging die musikalische Reise in die mystischen Gefilde Schottlands – ein musikalisch furioses Bilderbuch, das an Lautstärke jedes Heavy Metal-Konzert toppte.

Nach dem begeisterten Beifall waren ein paar leisere Töne dringend nötig: Musiker und Zuhörer entspannten sich beim Weihnachtslied „Still, still, still“. Bei Alfred Reeds „Russian Christmas Music“ zogen die Musiker aber wieder alle dramatischen Register, es kamen alle Schlagwerke, Trommeln, Pauken, Becken und Glockengeläut zum Einsatz – was für ein Erlebnis.

Nach der strahlenden Interpretation von „Tochter Zion“ gab es als Zugabe den „Abendsegen“ aus Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ – schöner kann ein sinfonisches Blaskonzert mit brillanten Musikern nicht enden.

Der Konzerterlös in Höhe von 1800 Euro wurde an die Projektbetreuer übergeben, berichtet Michael Kurz, der das Polizeimusikkorps nach Brake geholt hatte.

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