Harmenhausen Eine Bühne mit abgerissenen Tapeten, hinter denen das Mauerwerk hervorschaut, von der Decke hängende Spinnweben, nicht installierte Kronleuchter oder lauter herumstehende Kartons – man könnte meinen, die Theatergruppe der Dorfgemeinschaft Harmenhausen sei dieses Mal etwas mit ihren Vorbereitungen für die alljährlichen Aufführungen in Verzug. Schließlich sind es nur noch knapp vier Wochen bis zur Premiere. Aber das ist das emsige Ensemble um Regisseurin Elke Aschoff natürlich nicht.

Ab dem 3. November lädt die Theatergruppe ins Dorfgemeinschaftshaus Harmenhausen zur „Villa Kamilla“ ein. Es ist die Uraufführung des lustigen Dreiakters, den Autorin Jennifer Hülser eigens für die Berner geschrieben hat. In der heruntergekommenen Villa will die nach 40 Ehejahren frisch geschiedene Ilse (Inge Niekamp) ein neues Leben anfangen. Sehr zum Missfallen ihrer Tochter Sandra (Andrea Baritz-Wetzel), die sowieso gegen alles und jeden allergisch sowie mit dem Zustand der neuen Wohnung alles andere als zufrieden ist. Ihre Schwester Meike (Daniela Febert) ist da ganz anders. Sie unterstützt gerne den Neuanfang der Mutter und packt als Kumpeltyp mit an. Die ängstliche Neufreundin und Hausgenossin von Ilse, Trude Winkler (Bianka Rittel), wittert überall Unheil und hasst Florence Déjà-vu (Jutta Tschernischen). Und das hat in diesem Fall auch durchaus einen Grund: Die Maklerin und Geschäftsfrau will schließlich alle verbliebenen Mieter so schnell wie möglich los werden, um neu bauen zu können.

Seine Rückkehr auf die Bühne feiert Kay Johannesmann, der in die Rolle des leidenschaftlichen Handwerkers Manni Baumann schlüpfen wird. Dabei ist er „undercover“ im Einsatz, damit die Lorbeeren für die gute Arbeit Hausmeister und Frauenversteher Werner Brommel (Klaus Niekamp) ernten oder Florence Déjà-vu ihn für ihre Zwecke einsetzen kann. Dass es bei so einer brisanten Mischung an Charakteren wieder viel zu lachen gibt, dürfte klar sein.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Jetzt müssen nur noch die Feinheiten heraus gekitzelt werden“, verrät Elke Aschoff, die mit ihrem Team in den letzten Wochen vor der Premiere zwei Mal wöchentlich probt. Aber auch hinter den Kulissen wird wieder emsig am Erfolg mitgearbeitet. So hat Heide Seggermann beispielsweise das große Plakat gemalt, das an der Krögerdorfer Ampelkreuzung momentan noch etwas hinter den Wahlplakaten zurückstecken muss. Oder Birgit Schierenstedt hat neben dem Kartenverkauf die Organisation des leiblichen Wohls für Aufführungen übernommen, das natürlich nicht fehlen darf. Die Abendvorstellungen freitags und samstags, den 3., 4., 10. und 11. November beginnen um 20 Uhr. Sonntags, am 5. und 12. November geht es nach Kaffee und Kuchen um 15 Uhr mit dem Spaß los.

Der Kartenvorverkauf bei Friseur Stöver in Motzen, beim A&B Markt am Breithof oder bei Birgit Schierenstedt unter der Telefonnummer 04406/6949 ist bereits im vollen Gange, so dass sich Interessierte beeilen sollten, wenn sie dabei sein wollen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.