Nordenham Sie heißen Ben Minßen, Sebastian Schmidt, Davina Carstens, Aliya Candogan, Ben Gökemeyer und Jan Spohler. Sie sind zwischen 13 und 15 Jahre alt. Sie lieben Musik und sie machen Musik. Die sechs nennen sich Hard Birth. Am Sonnabend beim dritten „Beats for benefit“ des Ladies‘ Circle Nordenham hatten sie „ihren Auftritt“.

Es war zwar nicht das erste Mal, dass sie auf der Bühne des Nordenhamer Kulturzentrums Jahnhalle standen – aber sie gaben alles: ein breites Lachen, unverhohlener Spielspaß, fackelnde Temperatur. Von einer „schweren Geburt“ der Gruppe Hard Birth, die ihre Wurzeln im Bandworkshop der Jahnhalle und der Trommel-AG des Gymnasiums hat und von Stefan Jaedtke alias Yeti Mansena geformt wurde, war absolut nichts zu spüren.

Hard Birth sollte als Vorband eigentlich nur „anheizen“, doch schon hier zauberte sie den Rhythmus, bei dem jeder mit muss. Nach ihrem – leider viel zu kurzen – Auftritt forderten die gut 200 Zuschauer spontan einen Zuschlag – und Hard Birth legte mit „Save tonight“ noch einmal nach.

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Auch die sechs Mädels der Gruppe Braincops sollten nur anheizen. Die ebenfalls aus der Musikerschmiede von Jahnhallen-Chef Jaedtke stammende Formation gehört zu Nordenhams vielversprechendem Bandnachwuchs. Doch Vivien und Celine Carstens (Gesang), Wiemke Reiners (Gitarre), Letje Malle (Keyboard, Gitarre), Kathie Lahrmann (Bass) und Kim Kramer (Drums) sind schon zwei bis drei Jahre älter, haben schon mehrere Konzerte gemeistert und gehören damit längst zur Szene.

Für sie war es am Sonnabend genau genommen ein „Heißlaufen“ für das 22. Schulrockfestival im Bremer Schlachthof. Auch die Braincops hauten am Sonnabend energiegeladen in die Saiten und eroberten das Publikum im Handumdrehen.

Hard Birth und Braincop lieferten zwei Steilvorlagen für den passionierten Nordenhamer Bandsänger und Discjockey Pasquale „Pasco“ Schulz, der nun das Staffelholz übernahm und mit seinem Querbeet-Mix aus der Konserve für die richtige Tanzmusik sorgte.

Mit der „Beats for benefit“-Party in der Jahnhalle knüpften die Damen des im Jahr 2000 gegründeten „Ladies‘ Circle 52 Nordenham“ an das Erfolgsrezept an, das sie sich nun schon zum dritten Mal in Folge mixten. Apropos mixen: Das Angebot leckerer Cocktails beim Benefiz-Konzert gehört hier ebenso zum Programm wie die fetzige Musik. Der Renner war diesmal die Neukreation „Melo Beat“, ein Mix aus Melone, Minze, Likör und Sekt.

Mit einem (kleineren) Teil der Abendkasse unterstützen die Ladies die Aufklärungskampagne „K.O.cktail? Fiese Droge im Glas.“, ein bundesweites Projekts des internationalen Serviceclubs, dessen Nordenhamer Zweig zurzeit 15 Mitglieder zählt.

Der Löwenanteil des Erlöses jedoch geht an die Jahnhalle als Zuschuss für ihre Jugendarbeit und hier insbesondere in den Bereich Musik-Workshops für Kids. Neue Musikinstrumente sollen damit bezahlbar werden. 2014 beispielsweise stand die Anschaffung eines Schlagzeugs ganz obenan. Club-Präsidentin Viola Irmer, ihre Stellvertreterin Angelika Meyer und DJ „Pasco“ Schulz ließen es sich nicht nehmen, anlässlich der Begrüßung der über 200 Gäste das chromblitzende Teil offiziell vorzustellen.

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