BRAKE Blaue-weiße Fliesen an der Wand, dunkle Holzdielen, ein schmaler Tisch, daran vier Holzstühle mit kleiner Sitzfläche und gedrechselten Beinen und Streben: Die Fliesenstube im Schiffahrtsmuseum ist ein kleiner Raum, der in vergangene Zeiten entführt. Doch nun weist dieser Ausstellungsraum auch in die Zukunft. Ab sofort kann hier geheiratet werden. Die Stadt Brake hat jetzt nach dem Trauzimmer im Rathaus und dem Fischerhaus eine dritte Lokalität zum Heiraten ins Angebot aufgenommen: das Schiffahrtsmuseum. „Sowohl im ,Telegraph,, als auch im Borgstede & Becker-Haus trauen wir“, sagt die Standesbeamtin Angelika Schumacher.

Wer nicht in der Fliesenstube des 17./18. Jahrhunderts heiraten möchte – dort passen nur etwa zehn Personen hinein – oder mehr Gäste zur Trauung mitbringen will, kann im ersten Stock (20 bis 30 Personen) des renovierten Haupthauses ehelichen. Möglich ist für eine große Hochzeitsrunde mit bis zu 70 Personen auch die Trauung im Eingangsbereich des Museum. Der „Telegraph“ ist etwas für Paare, die bei ihrer Trauung den Blick in der Ferne schweifen lassen wollen. „Wer sich hier das Ja-Wort geben möchte, muss zuvor 89 Stufen hochsteigen. Und mehr als fünf Gäste haben dort oben keinen Platz“, sagt Schumacher.

Ein besonderes „Schmankerl“ für alle, die sich trauen: Im Schiffahrtsmuseum sollen die Frischvermählten auch die Möglichkeit bekommen, sich in historischem Mobiliar fotografieren zu lassen. Dafür steht dann das rote Admiral-Brommy-Sofa zur Verfügung. Geplant ist außerdem die standesamtliche Trauung im Arp-Schnitger-Zentrum.

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Der besondere Ort kostet allerdings einen kleinen Obolus. Ob „Telegraph“, Fliesenstube oder Fischerhaus – für die Nutzung müssen 100 Euro extra bezahlt werden.

Heiratswillige können sich im Standesamt bei Angelika Schumacher unter Tel. 04401/102234 ausführlich informieren.

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