Zu den bekanntesten Ellwürdern überhaupt gehört Horst Rebmann. Beim Ellwürder Karneval in der „Friedeburg“ in Nordenham war er jedoch kaum wiederzuerkennen. Das lag aber nicht daran, dass der Friseur, Fußballer, Kneipier und Kommunalpolitiker in ein Engelskostüm gehüllt war. Es lag vielmehr daran, dass er sich den Bart abrasiert hatte. Schließlich ist eine Gesichtsbehaarung für Engel eher ungewöhnlich.

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Ungewöhnlich war beim Ellwürder Karneval auch, dass Hans-Wilhelm Biermann bei der Narrenparty weit und breit nicht zu sehen war. Der Vorsitzende des Bürgervereins Ellwürden, der in den vergangenen Jahren stets das Amt des Karnevalspräsidenten übernommen hatte, fehlte. Der Grund: Die Karnevalsfete fiel diesmal in die Passionszeit – für einen Pfarrer ist das nicht unbedingt die ideale Zeit für

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närrische Ausgelassenheit. In den vergangenen Jahren war das nie ein Problem. Als Karnevalspräsidentin sprang übrigens Dagmar Paradies in die Bresche.

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Apropos Pastor: Stefan Stalling, Seelenhirte der evangelischen Kirchengemeinde Hammelwarden, hat bei einer Besprechung über die Ausgestaltung des Braker Stadtjubiläums – gefeiert wird 2006 die Verleihung der Stadtrechte vor 150 Jahren – den Anwesenden lecker mundendes Mineralwasser kredenzt. Weil es bei diesen regelmäßigen Treffen die Teilnehmer schon mehrfach dürstete, linderte er mit seiner großherzigen Spende das Los der Beladenen. Gastgeberin und Bürgermeisterin Uta Maron dankte für diese Labsal und merkte an, dass dieses Beispiel gern Schule machen dürfe. Nun kann sich die illustre Runde schon mal überlegen, wer bei der nächsten Zusammenkunft ‘ne Runde spendiert. Dass dann aus Wasser sogar Wein wird, hat natürlich niemand verlangt.

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Meistens geht es in den Kreistagssitzungen um Mäuse, in aller Regel um nicht vorhandene, also ums Geld. Im Sozialausschuss hingegen ging es jüngst um – Läuse. In Kindergärten oder Schulen sind die Kopfläuse – anders als im Kreistag – leider ein wiederkehrendes Problem. Das war auch der Anlass für die Anfrage des Kreistagsmitglieds Jürgen Janssen. Dass er nicht zu den Betroffenen zählte, war offensichtlich: Seine „Haarpracht“ beschreibt seine Umgebung etwas salopp mit „Randbepflanzung“. Allein die Beratung, was man gegen die wanderfreudigen Plagegeister tun kann, führte indes bei nicht wenigen Ausschussmitgliedern zu verdächtigen Kratzbewegungen am Kopf. Natürlich aus purer Nachdenklichkeit.

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Spektakel in Kreuzmoor“ hätte das diesjährige Stück der Theatergruppe des Boßel- und Klootschießervereins heißen können. Denn die Akteure waren bis zur Premiere reichlich vom Pech verfolgt. Erst brach sich eine Darstellerin zur Unzeit ein Bein, dann zog ein weiterer eingeplanter Mitspieler aus beruflichen Gründen weg. Da musste nicht nur die Premiere verschoben werden, sondern gleich noch ein neues Stück her. Mit Verspätung und ohne den sonst üblichen Theaterball ging dann der „Spektakel bi Chrischan“ doch noch über die Bühne. Beinahe hätten die Darsteller Gerhard Hofer, Traute Rohde, Dörte Kabernagel, Stephan Meyer, Michael Terhaag, Silke Wiemer, Wilma Hattermann und Thorsten Loof allerdings vor einem halb leeren Haus gespielt. Denn auch sie wollten den Seebeben-Opfern helfen und kündigten an, dass die Einnahmen der dritten Aufführung der NWZ-Aktion zur Verfügung gestellt werden soll – mit der Folge, dass diese Vorstellung umgehend

ausverkauft, die Premiere dagegen bis zum Heben des Vorhangs eine sonst nicht gekannte „Zitterpartie“ wurde. Aber: Ende gut, alles gut. Die Premiere war natürlich gut besucht und das Theaterstück ein kurzweiliges Vergnügen für die Zuschauer. Und einen ordentlichen Betrag für die Hilfsaktion haben die Kreuzmoorer außerdem zusammenbekommen.

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