BERNE Zum 30. Mal hieß es „Fasching in Harmenhausen“ – und das bedeutete drei fröhliche Tage im Dorfgemeinschaftshaus. Zum abwechslungsreichen Programm gehörten neben Büttenreden und bunten Tanzdarbietungen jede Menge Sketche.

Zu Beginn drehte die Funkengarde fröhlich ihre Runden durch den Saal. Zu den jüngsten Akteuren gehörten die Kindergartenmädchen, die mit ihrer Betreuerin einen Tanz eingeübt hatten.

Bevor die Schulkinder ihren Auftritt hatten, gab es lockere Sprüche von „Klofrau“ Inge Niekamp und ihren Männern auf dem Herren-WC. Sonja Wenke schilderte anschließend auf Platt die Erlebnisse mit ihrer neuen Waschmaschine. Ihr Fazit: In Zukunft will sie lieber wieder auf Waschlappen, Seife und Handtuch zurückgreifen.

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Genau wie die Damen, hatte sich auch die Männershowgruppe einiges einfallen lassen. Mülltonnen mit überraschendem Inhalt oder ein Ausflug nach Büttenwarder in „Shortys Kneipe“ gehörten genauso dazu wie die schon traditionellen Tanzdarbietungen der Herren. Dieses Mal nicht in Strumpfhosen, sondern mit langen schwarzen Haaren und grünem Röckchen bereiteten sie dem Publikum viel Vergnügen.

Die Damen traten ebenfalls mehrmals auf. Mal führten sie einen Sketch vor, dann tanzten sie Rock’n’Roll im Pettycoat oder im militärischen Drill zu „Captain Jack“. Dieser Tanz begeisterte das Publikum dermaßen, dass er sofort wiederholt werden musste.

Nach dem militärischen Drill ging es mit dem „gepflegten Wortwitz“ von Pfarrer Ingmar Hamann auf Plattdeutsch weiter. Er nahm gekonnt die Geschehnisse in der Gemeinde aufs Korn. Hätte sie in diesem Monat stattgefunden, hätte nicht der Küster Ostern am Grill stehen müssen, sagte er in Anspielung auf sein Glück bei der Eiswette.

Durch Wegzug werde Berne immer mehr zur Geisterstadt und es sei „so wenig Geld vorhanden, nicht mal der Puff hat hier bestanden“. Kein Wunder also, dass Berne im Fahrplan der Nordwest-Bahn vergessen wurde. Nach seinem verbalen Rundumschlag erntete Pastor Hamann stürmischen Applaus für seine amüsante Rede.

Udo Meyering führte als Moderator gekonnt durch den Abend. Nach dem offiziellen Showprogramm war allerdings noch lange nicht Schluss im Harmenhauser Dorfgemeinschaftshaus. Mit Tanz und Musik ging es bis in die frühen Morgenstunden weiter.

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