ABBEHAUSEN Mit der neuesten Inszenierung „Quartett in’t Bett“ ist der Theatergruppe Abbuser Spoaßmoakers wieder eine gelungene Aufführung geglückt. Premiere war am Dienstagabend im ausverkauften Dorfkrug.

Das Publikum hatte viel zu lachen und und spendete reichlich Applaus als Anerkennung für die schauspielerische Leistung der 10 Darsteller und des Regisseurs Reiner Gebauer. Auch die Debütantin Susanne Jacobus, die die wohlhabende Geschäftsfrau Luise Albers verkörperte, fand sich gut zurecht und setzte positive Akzente.

Schlampagner und Kaviar

Die beiden heimlichen Stars der Aufführung waren allerdings die Putzfrau Lotte Wollmann (Claudia Böltes) und ihr Partner Hausmeister Wolfgang Miesrich (Dieter Jantzen), die sich auf der Bühne die Bälle perfekt zuspielten und ein unglaublich komisches Paar abgaben. Beide mit viel Humor und Spielwitz ausgestattet, belebten sie die ihnen zugeteilten Rollen aufs Allerbeste und provozierten regelmäßige Lachanfälle bei den Zuschauern.

Mit viel Körpereinsatz und einer urkomischen Mimik wuselten sie durchs Bühnenbild mit einem großen Marilyn-Monroe-Plakat und zogen die Zuschauer in ihren Bann, selbst wenn sie nicht im Mittelpunkt der Szene standen. Gleich zu Beginn hatten sie eine Sternstunde bei „Schlampagner“, Kaviar und Pfefferminz-Likör, und die Hochwasserhosen und die aufgeklebte Glatze bei Hausmeister Miesrich boten den komischen Rahmen für die lustige Szene.

Damit war der Einstieg in den Dreiakter aus der Feder von Wilfried Reinehr perfekt, und der Hauptdarsteller Max Hansen (Ralf Müller) parliertte mit seinem Freund Werner (Helmut von Nethen) über all die Liebschaften, die im Laufe des Abends durch sein Wohnzimmer stolpern sollten. Da ist zunächst die Stewardess Stine (Ute Löning), die unerwartet früher nach Hause kommt. Doch im Lotterbett von Max lauert, umrahmt von roten Dessous, schon die zweite Stewardess Bine (Anne Padeken).

Die Angelegenheit wird noch komplizierter, als Luise Albers und die Ehefrau von Werner (Sandra Schierloh) auftauchen. Erst im dritten Akt tritt der zweite Debütant Ralf Logemann als Max’ Bruder Andreas auf.

Die Verwirrungen nehmen ihren Lauf, und es müssen Lügengerüste her, damit das Schlimmste verhindert werden kann. Dass nachher keiner mehr so richtig durchblickt, macht die Sache für die Zuschauer umso komischer.

Topusterin thront im Sessel

Für die Topusterin Karin Schindler, die in einem sehr bequemen großen Sessel thronte, gab es nur wenig Einsätze, bei denen sie den Akteuren aus der Patsche helfen musste. Horst Rebmann sorgte für die Maske und klebte die Glatze an. Für Technik, Bühnenbau und Bühnenbild zeichneten Norbert Hoffmann, Helmut Bergstädt und Sabine Lindemann verantwortlich. Als Inspizienten waren Michael Schindler, Gerold Frerichs, Rolf Böltes und Hannelore Hoffmann tätig.

Die Karten für die weiteren Aufführungen der Abbuser Spoaßmoakers sind heiß begehrt. Die Aufführungen am Sonntag, 2. Januar, ab 15 Uhr mit Kaffeetafel und am Montag, 3. Januar, ab 19 Uhr sind praktisch ausgebucht. Weitere Termine gibt es am 4., 5., 6. Januar und 7. Januar jeweils ab 19 Uhr im Dorfkrug. Ein zweiter Kaffeenachmittag mit Aufführung wurde zusätzlich für Sonntag, 23. Januar, ab 15 Uhr angesetzt. Karten hat die Raiffeisenbank Abbehausen.

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