[VORSPANN] Am Panzenberg ist Nachbarschaft nicht nur ein Wort. Das gilt in der Vorweihnachtszeit ganz besonders. Auch in diesem Jahr haben die Anwohner wieder einen Weihnachtsbaum aufgestellt. „So einen großen hatten wir noch nie“, freut sich Ingetraud Werner.

Wie die Anwohner erzählen, war er wohl zehn Meter hoch und sechs Meter breit, ehe er für den Transport etwas gestutzt wurde. „Wir haben einen Lastwagen und einen Kran eingesetzt“, sagt Egon Speckels, der zwar nicht direkt Am Panzenberg wohnt, aber der Nachbarschaft angehört.

Wie Ingetraud Werner erzählt, haben die Anwohner den Tannenbaum im NWZ-Kleinanzeiger entdeckt. Ein Oldenburger hatte ihn zum Kauf angeboten, nachdem er doch nicht, wie zunächst geplant, vor der Lambertikirche aufgestellt werden sollte.

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Seit dem ersten Advent steht er nun Am Panzenberg, am Sonnabend vor dem zweiten Advent wurde er zünftig mit Glühwein begrüßt.

Seit 25 Jahren schmücken die Nachbarn ihre Wohnstraße gemeinsam zu Weihnachten. Zu Anfang gab es nur Adventskränze. „Den ersten haben wir uns geklaut“, verrät eine Anwohnerin. Doch das ist wohl übertrieben: An der Obernstraße in Bremen nahmen sie das abgelegte Innenleben eines großen Adventskranzes mit. Das schmückten sie am Buß- und Bettag – eine Tradition, die bis heute fortbesteht. Dabei gibt es Kaffee, Grünkohl und Glühwein. 2002 wurde der kleine Festplatz fertiggestellt, auf dem jetzt immer der geschmückte Weihnachtsbaum steht. Zum ersten Mal haben die Anwohner in diesem Jahr keinen eigenen Weihnachtsmarkt veranstaltet.

Der Panzenberg, erzählt Waldemar Wippich, hieß früher Pansenberg. Er war eine Anhöhe, an der eine Schlachterei vor reichlich 250 Jahren die Innereien der geschlachteten Tiere vergrub.

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