LANGWARDEN Ein komplett anderes Konzept war es nicht. Aber dennoch hat sich beim Goosmart am Wochenende einiges geändert. Und die Organisatoren sind froh, dass die Traditionsveranstaltung überhaupt stattfinden konnte.

Drechseln und Spinnen

Sinkende Besucherzahlen und die damit verbundenen finanziellen Unwägbarkeiten hatten den Vorstand des Langwarder Bürgervereins zum Umdenken gezwungen. Doch was dabei herausgekommen ist, erscheint zukunftsfähig. Anstelle des sonst großen Festzeltes hat in diesem Jahr der Verein sein eigenes Zelt zum Feiern aufgestellt. Davor entwickelte sich am Wochenende ein Handwerker- und Trödelmarkt, der mit 20 Ausstellern gut beschickt war, freute sich der 1. Vorsitzende Bernhard Hansing.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Heinz Dreesmann stellte seinen Westersteder Drechslereibetrieb vor und zeigte mit seiner Ehefrau, wie Stühle und Körbe geflochten werden. Die „Butjenter Spinn-Dönz“ zeigte ihre Fingerfertigkeit am Spinnrad und präsentierte den Besuchern die Wollverarbeitung. An den weiteren Ständen gab es Trödel von Geschirr über Spielzeug bis hin zu Bekleidung.

Viele Diskussionen hatte es um den Festumzug durch das Wurtendorf gegeben. Eigentlich hatte der Vorstand geplant, auf den Umzug der Gänseliesel zu verzichten. Das habe aber Kritik hervorgerufen, berichtet Hansing.

Deshalb gab es am Sonntag auch die Parade durch den Ort. Aber der Verein verzichtete aus Kostengründen auf einen Spielmannszug. Dafür gab Karin Behrens mit einem CD-Spieler und einer großen Pauke den Takt an. Die 2. Vorsitzende saß auf einem Anhänger, den ihr Ehemann Hans-Jürgen mit einem geschmückten Rasenmähertraktor durch die Straßen zog.

Als Gänseliesel wurde Tineke Memenga von den beiden „Pferdchen“ Rene Nickel und Patrick Tetzner durch Langwarden gezogen. Als Kutscher fungierte Janko Lüdeke. Den Umzug führte Lea Schneider als Schildträgerin an. Nach dem Umzug schloss sich dann der bunte Nachmittag der Kinder an, bei dem die Langwarder Kinder das Mini-Musical „Hänsel und Gretel“ vortrugen.

Wie auch schon in den Vorjahren hatte vor dem Goosmart die Kegelwoche für Kinder und Erwachsene stattgefunden. Am Sonnabend wurden die Sieger der Kegelwoche geehrt. Bei den Kindern bis sechs Jahre gewann Hannes Logemann vor Tineke Memenga und Lukas Philipp. Das beste Kind zwischen sieben und zehn Jahre war Lea Schneider vor Roven Heider und Tjade Memenga. In der Altersklasse bis 15 Jahre setzte sich Patrick Tetzner gegen Rene Nickel und Lena Lüdemann durch. Bester Kegler bei den Erwachsenen wurde Nico Lüdemann. Auf dem zweiten Platz landete Bernhard Hansing, und Rang drei ging an Christa Peters.

Küchenschürzen von einst

Zuvor war ein gut besuchter Seniorennachmittag veranstaltet worden. Die „Speelwark-Kids“ sangen, und Annegret Martens erzählte aus der Geschichte der Küchenschürzen. 30 Exemplare hatte sie dabei.

Mit dem jetzigen Goosmart zeigte sich Bernhard Hansing zufrieden. Größer werde das Fest wohl nicht mehr werden. Dafür fehle die Nachfrage. Schon heute machten Touristen den größten Teil der Besucher aus.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.