NORDENHAM Volksfeststimmung auf den Osterfeuerplätzen: Bei fast frühsommerlichem Wetter zog es am Wochenende Tausende zu den traditionellen Osterfeuern an die Ränder der Dörfer, Stadtteile und Bauerschaften. Trockene Wiesen, lauwarme Osternächte unter sternenklarem Himmel und spät einsetzende Dämmerung begünstigten den Besucherzustrom.

Am Sonnabend erwartete eine riesige Menschenmenge das Entzünden des Sträucherberges in Ellwürden. Neben dem alten Bahnhof hatten die Aktiven des Bürgervereins einen großen Sträucherberg aufgefahren. In den vergangenen Monaten waren sie mit zahlreichen Traktorengespannen unterwegs, um Gartenschnitt und ausgediente Weihnachtsbäume im großen Doppeldorf Abbehausen-Ellwürden einzusammeln.

Heinrich Schröder, 3. Vorsitzender im Bürgerverein, dankte in der Eröffnungsansprache den Bürgern für die Bereitstellung der vielen Fahrzeuge sowie Bauer Geil, der seit zwölf Jahren die Osterfeuerwiese zur Verfügung stellt. Die war in diesem Jahr aufgrund der guten Witterungsbedingungen für alle auch ohne Gummistiefel begehbar.

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Und so standen viele Tausende Spalier, als die aktiven Kinder aus den Reihen des Bürgervereins mit Fackeln zum Sträucherberg zogen und ihn anschließend entzündeten. Für die Sicherheit sorgte die Freiwillige Feuerwehr Abbehausen.

Straße gesperrt

Aufgrund des vorhergesehenen Besucherandrangs war die Ellwürder Straße am Sonnabend gesperrt und mit Ausschankzelt, Bratwurstbuden, Sanitätsstation und Sanitärwagen bestückt. „Frühlingsdress statt Liebestöter“ gab Abbehausens Ortsbürgermeister Karl-Heinz Wedemeyer den Dresscode für dieses Jahr aus.

In der Tat feierten viele Besucher sommerlich bekleidet mit kurzen Hosen und T-Shirts die ersten Nachtstunden am Osterfeuer. Ganz hinten auf dem Land harrte unterdessen Torsten Schwarting, der zusammen mit Heinrich Schröder und Hergen Morisse das Organisationskomitee für das Osterfeuer bildet, zur Brandwache aus.

Am Ostersonntag zog es viele Besucher in den Stadtnorden: Blexen und Phiesewarden hatten hier die größten Veranstaltungen. Mehrere Tausend kamen in Blexen zusammen, mehrere Hundert Menschen in Phiesewarden.

Ruhige Nachtwache

Thomas Reumann, Blexens Ortsbrandmeister, blickte auf eine ruhige Nachtwache zurück und zeigte sich mit der Resonanz beim Osterfeuer zufrieden. Mit Fanfaren und Fackelzug ging am Sonntagabend die Jugendfeuerwehr durch Blexen. Viele Bürger schlossen sich an und zogen auf die Schanze, wo sich der Sträucherberg türmte. Ganz oben auf: eine Strohpuppe. Der symbolische Wintergeist soll mit dem Feuer verbrannt werden.

Begonnen hatte das Osterfeuerfest mit dem Eiersuchen auf den Wiesen. Neben bunten Eiern gab es auch Süßigkeiten zu finden. Ein Feuerwerk schloss das offizielle Programm ab.

Auf dem Phiesewarder Osterfeuer wartete ein Strohhase mit Minirock auf das kommende Feuer. Den Sträucherberg hatten viele Freiwillige des Stadtteils gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Phiesewarden zusammengetragen. Deren Ortsbrandmeister Georg-Werner Biermann dankte am Sonntag ausdrücklich den vielen Bürgern für die finanzielle und tatkräftige Unterstützung, mit der das Fest ermöglicht wurde. Bei Bier und Bratwurst feierten die Phiesewarder ihr gelungenes Werk und den Einzug des Frühlings an der Wesermündung.

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