Friedrich-August-Hütte „Ich fotografiere, wie ich male, und ich male, wie ich fotografiere“, sagt die Künstlerin Ursula Peschke-Maßmann. In beiden Fällen arbeitet sie Strukturen und Details heraus. Neun ihrer Werke werden ab diesen Sonntag, 17. Februar, in der Pauluskirche in Friedrich-August-Hütte gezeigt. Dort eröffnet Ursula Peschke-Maßmann ihre neue Ausstellung.

Überschrieben ist sie mit dem Titel „berührt – oder?“. Dabei könne die Berührung ganz verschiedene Bedeutungen haben. Einerseits seien es Menschen, die einander begegnen, aber auch die Begegnung mit Gott, also das Berührtwerden durch Gott. Schließlich können auch die Betrachter der Bilder durch die Werke berührt werden, sagt Pastorin Anke Claßen.

Sie begegnete Ursula Peschke-Maßmann zufällig bei einer Veranstaltung. „Wir sprachen darüber, dass sie gerne wieder eine Ausstellung machen möchte“, erzählt Anke Claßen, wie es zu der Ausstellung in dem Gotteshaus kam. Ursula Peschke-Maßmann war sofort begeistert von der Pauluskirche. „Ich fand die Idee ganz bezaubernd. Ich habe mir die Kirche angeschaut. Der Innenraum hat so etwas Schönes. Ich war sehr angetan“, schwärmt die Künstlerin.

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Eigentlich wollte sie eine Auswahl ihrer bereits fertigen Werke in der Kirche zeigen. Am Ende wählte sie nur eines aus und entschied sich kurzerhand, für diese Ausstellung ganz neue Bilder zu schaffen. Das Ergebnis sind beeindruckende Farben auf Leinwand mit Acryl, Ölstiften und Messer gearbeitet.

Gebürtig stammt die 69-Jährige aus Oberbayern. Die gelernte Fotografin ließ sich auch zur Ergotherapeutin ausbilden und arbeitete zusammen mit ihrem Mann in einer Praxis in Berlin. „Ich habe viel mit Kindern gearbeitet“, erzählt sie. Da werde auch in der Therapie viel gemalt. Seit 2015 wohnt sie mit ihrem Mann in Volkers und hat sich dort ein Atelier eingerichtet. „Kunst ist einfach ein Teil meines Lebens. Jetzt habe ich endlich Zeit, mich in all das reinzuwerfen, das noch kommt“, sagt sie schmunzelnd.

Bei der Ausstellungseröffnung an diesem Sonntag wird die Künstlerin vor Ort sein und für Fragen zur Verfügung stehen. Um 10 Uhr findet in der Pauluskirche ein Gottesdienst zum Auftakt der Visitationswoche statt. Dieser wird sich thematisch um das Thema Berührungen drehen. Im Anschluss daran besteht von 11 bis 12 Uhr die Gelegenheit, die Bilder anzuschauen.

Die Ausstellung läuft bis zum 7. April. Die Paulus-Kirche ist immer dienstags und freitags von 8 bis 12 Uhr und Sonntags von 11 bis 12 Uhr für Besucher geöffnet.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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