Blexersande „Ihr habt super schnell Filter gebaut“, lobt Marcus Willms die konzen-triert mitmachenden Kinder. Sie haben Watte und Sand in einen ausgeschnittenen Flaschenhals gegeben und erleben jetzt, wie das hineingegossene Wasser im Becher fast sauber ankommt.

„Trinken kann man das nicht, aber zum Waschen oder Baden ist es jetzt gut geeignet“, erläutert Marcus Willms. Er ist als Chemiemeister bei Kronos Titan tätig und engagiert sich als einer der Betreuer beim siebten „Tag der kleinen Forscher“. Am Donnerstag und am heutigen Freitag bekommen hier insgesamt etwa 200 fünf Jahre alte Kinder einen spielerischen Einblick in Naturwissenschaft und Technik.

Im Unterschied zu den Vorjahren findet dieser Forschertag nicht in der Stadthalle Friedeburg, sondern auf der Kinder- und Jugendfarm und umzu im Seenparkgelände statt. Hier haben die Organisatoren mehr Freiraum und bieten 18 Forscherstationen an, statt sechs bis acht in den Vorjahren in der Friedeburg.

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Die Kinder können sich daraus fünf bis sechs Stationen auswählen. Auf die Intensität der Erfahrung soll es ankommen und nicht auf die Menge.

„Bei den Kindern handelt es sich um die Schulanfänger des nächsten Jahres. Sie sollen hier einen Forscher-Kick bekommen“, sagt Jochen Dudeck. Der Leiter der Stadtbücherei koordiniert in Nordenham das Netzwerk „Haus der kleinen Forscher – Nordenham & umzu“. Dazu gehören 14 Kindertagesstätten aus Nordenham, Brake, Stollhamm und Schwei.

„Die Kinder sollen hautnah erleben, dass die Welt bunt ist und es auch viel Spaß macht, zu forschen“, sagt Jochen Dudeck.

Das ist auch an den Stationen des Nordenhamer Kinderschutzbundes zu beobachten. Dazu gehört eine magnetische Rennstrecke. Hier zeigen Abiturientin Dascha Stoll und Leoni Brombach (sie absolviert beim Kinderschutzbund ein Freiwilliges Soziales Jahr), wie man Modellautos mit Magneten bewegen kann. Viel Spaß haben die Kinder zudem bei magnetischen Experimenten an einem Becken mit vielfältigen kleinen Gegenständen.

Weitere Forscherstationen im Seenpark sind betitelt mit „Knochen finden & zuordnen“, „Kräuterdetektive“, „Kunstwerke aus Naturmaterialien“ oder auch „Fallschirmraketen“.

Silke Sommer und Svenja Faehse vom Betreuerteam des Einswarder Kinderhauses Blauer Elefant zeigen in einem Farblabor, was passiert, wenn Flüssigkeiten übereinander geschichtet werden.

Erstmals ist bei einem Forschertag der Hegering Nordenham dabei. An einem seiner vier Stationen können Kinder unter Anleitung von Hajo Srodka viel über Wildtiere erfahren. Die sogenannte fahrende Waldschule der Kreisjägerschaft ist vor Ort.

Derweil hat eine weitere Gruppe begeistert Wasser gereinigt. Marcus Willms stellt einmal mehr fest: „Das habt ihr richtig gut gemacht.“


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Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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