NORDENHAM Die sozialen Folgen der Finanzkrise in Europa sind in diesem Jahr das Hauptthema bei der Maiveranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Die Kundgebung des DGB-Ortsverbandes Nordenham am Dienstag, 1. Mai, steht unter dem Motto „Gute Arbeit für Europa – Gerechte Löhne, soziale Sicherheit“.

Die Veranstaltung zum Tag der Arbeit beginnt mit einem Demonstrationszug durch die Innenstadt. Die Teilnehmer starten um 10 Uhr vor dem Bahnhof. Mit dabei sind die Dudelsackmusiker der Happy German Bagpipers. Ziel des Demonstrationszuges ist die Jahnhalle, die wieder der Schauplatz der traditionellen Maikundgebung ist.

Das Programm in der Jahnhalle eröffnet die DGB-Ortsvorsitzende Elfi Hausmann um 11 Uhr. Die Ansprache zum 1. Mai hält Hartmut Schulz. Der Gewerkschaftssekretär von der IG-Metall-Bezirksleitung Küste will sich kritisch zur Sparpolitik in Europa äußern und aufzeigen, dass die Krise nicht einseitig zu Lasten der Beschäftigten ausgetragen werden dürfe.

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Für Live-Musik bei der Veranstaltung in der Jahnhalle sorgt die Nordenhamer Band Jasch. Dazu gehören Marie Schlesies-Janssen, Lisa Schlesies-Janssen, Margret Janssen, Dennis Tosun, Dustin Böning und Lothar Schlesies. Die Gruppe spielt Folklore, Rock und Pop.

Für die Besucher werden auch Informationsstände vorbereitet. Zudem gibt es Aktionen für Kinder. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt wieder der Verein Freundschaft und Solidarität.

In seinem Aufruf zum 1. Mai fordert der DGB einen „Kurswechsel für Europa“. Der Gewerkschaftsbund appelliert an die Bundesregierung und die Arbeitgeber, den Fiskalpakt zu stoppen und die Schuldenbremse zu lockern. Der DGB vertritt die Auffassung, dass Europa einen „Marshall-Plan für Wachstum und Beschäftigung“ benötigt. Auch der drohenden Altersarmut müsse entgegengewirkt werden. Eine angemessene Beteiligung der Beschäftigten am Aufschwung und ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro seien dafür unverzichtbar.

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