Harmenhausen 2015 sei ein Jahr der Jubiläen. Die DGzRS feiere ihren 150. Geburtstag, die Gründung der Harmenhauser Dorfgemeinschaft oder der erste Eurovision Song Contest liegen sechs Jahrzehnte zurück und sie führe seit zehn Jahren Regie in der Harmenhauser Theatergruppe, begrüßte Elke Aschoff die gespannten Zuschauer im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus. Mit „Einer Bomben-Geschäftsidee“ wurden dort am Wochenende die Lachmuskeln des Publikums wieder auf eine harte Probe gestellt.

„Och nee, nich schon wieder die Frau vom Finanzamt“, empfing Familie Häfale die dienstbeflissene Beamtin Wucherer, die nicht müde wurde, zu versuchen, die Steuerschulden einzutreiben, zu Beginn des überaus lustigen Dreiakters von Reiner Schrade. Selbst Hofhund Hasso hatte die lästige Besucherin zum Fressen gern. Andrea Baritz-Wetzel verkörperte dabei hervorragend die Rolle der genauso schrulligen wie beharrlichen Beamtin.

Mit seiner Fahrt in den Misthaufen bringt Manager Willibald Schlapper-Rammelmann (Klaus Niekamp) den schlitzohrigen Karl Häfale (Jens Tychsen) auf die entscheidende Idee, die das Ruder für die vor der Pleite stehende Familie herumreißt. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht die penetrante Finanzbeamtin.

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Einmal ganz anders als sonst glänzte Inge Niekamp als pfiffige Bauersfrau Emma Häfale, die gemeinsam mit ihrem arbeitsscheuen Mann Karl versucht den Hof zu retten. Deren schlicht gestrickte Tochter Dolly (Daniela Febert) hat dagegen nur ihre Mode im Kopf. Mit ihren Wortverdrehungen schaffte sie es sogar Souffleuse Sonja Wenke aus ihrem Versteck zu locken. Nachbar Andy (Hagen Niekamp) ist bis über beide Ohren verliebt in die Tochter des Hauses und steht der Familie gerne mit Rat und Tat zur Seite – auch wenn das manchmal etwas daneben geht.

Wie es mittlerweile Tradition ist, wurde auch in diesem Jahr wieder ein Euro jeder Premierenkarte für einen guten Zweck gespendet. Heike Schmidt von der Fördergemeinschaft der Comenius-Schule freute sich sehr, als ihr Elke Aschoff am Sonnabend 100 Euro überreichte.

Wer auch über die „Bomben-Geschäftsidee“ lachen möchte, sollte sich beeilen. Nur noch sehr wenige Restkarten sind für die Vorstellungen am kommenden Wochenende bei Friseur Stöver in Motzen oder bei Birgit Schierenstedt erhältlich.

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