LANGWARDEN Langwarden/es Die Langwarder lassen die Tradition nicht sterben: Auch in diesem Jahr war der Besuch beim Goosmart nicht begeisternd. Seit Jahrhunderten gibt es dieses Fest, und es gehörte früher auch zu den größten in der Region.

Doch der Zeitgeist hat sich geändert. So tanzte nur der „harte Kern des Bürgervereins“ am Sonnabend im Festzelt beim Festball, sagte der Vorsitzende Bernhard Hansing. Dafür war die Besucherzahl beim Flohmarkt einige Stunden zuvor besser: Immerhin lockten 20 Stände mit Trödel, Spielzeug, Büchern und Dachbodenfunden.

Auch beim traditionellen Festumzug am Sonntag war der Andrang überschaubar – traurig angesichts der Mühe, die sich die Organisatoren gegeben hatten, um beispielsweise den Wagen der Gänseliesel zu schmücken. Gänseliesel war in diesem Jahr Lea Schröder, die von ihrem Kutscher Hannes Logemann begleitet wurde. Als Pferdchen fungierten Michael Bartels und Niklas Jäger, während Lena Lüdemann mit dem Schild voranging und den Umzug anführte. Musikalisch gab der Jugend- und Musikzug Rodenkirchen den Ton an. Wegen der anhaltenden Vogelgrippe-Gefahr blieben die Gänse auch dieses Jahr im Stall.

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Nach dem Umzug setzte der Goosmart noch einmal ein Zeichen: Bei einem bunten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen verzauberten 15 Kinder die Besucher mit einer extra für den Goosmart einstudierten Märchenaufführung. Karin Behrens hatte „Die sieben Zwerge“ von den Brüdern Grimm in ein Theaterstück umgeschrieben und mit den Kindern eingeübt, das sie dann in einer rund dreiviertelstündigen Aufführung darstellten. Der Applaus der Zuschauer nahm kein Ende, denn jedes Kind hatte eine eigene Sprechrolle.

Große Resonanz fand wieder die Kegelwoche vor dem Goosmart. Bei den Kindern bis 15 Jahre gewann Lena Lüdemann vor Andrea Bartels und Nico Lüdemann. Rouven Heider dominierte klar die Altersgruppe Kinder bis zehn Jahre vor Gesa Schindler und Laura Wemken. Bei den Kindern bis sechs Jahre gewann schließlich punktgleich Julius Jung vor Lea Schröder und Hannes Logemann. Unter den Erwachsenen gab es ebenfalls knappe Ergebnisse. So gewann Karl Friedrichsen mit nur einem Holz Vorsprung vor Kai Lüdemann, Bernhard Hansing, Heiko Lüdemann und Renke Renken, die alle 21 Holz erreichten.

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