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Fedderwardersiel Dr. Felicitas Demann freut sich auf das Ende der nächsten Woche, genauer: auf den 1. Februar. Dann beendet das Nationalparkhaus in Fedderwardersiel seine Winterpause und steht wieder für Besucher offen. Die Hausleiterin hofft, in der neuen Saison nicht nur Urlaubsgäste, sondern auch viele Einheimische begrüßen zu können. Die können das Museum am Samstag, 8. Februar, sogar gratis erkunden. Am „Tag der Butjenter“ ist der Eintritt für Einheimische frei.

Kaum ein Tourist verlässt Butjadingen, ohne dem Nationalparkhaus einen Besuch abgestattet zu haben. Doch es gibt nicht wenige Einheimische, die noch nie die vor über anderthalb Jahren eröffnete neue Dauerausstellung gesehen haben. Das möchte Felicitas Demann mit dem „Tag der Butjenter“, der von 11 bis 16 Uhr dauert, ändern. Es gibt Eintopf und Waffeln, außerdem Stände mit Honig, Naturpflegeprodukten und Kunstkarten. Außerdem können die Besucher einen Blick hinter die Kulissen des Museums werfen.

Kommende Woche sind zunächst einmal die Museumstage an der Reihe, bei denen auch das Nationalparkhaus mitmacht. Zahlreiche Grundschüler werden in Fedderwardersiel erwartet.

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Im weiteren Verlauf des Jahres werden dann laut Felicitas Demann rund 200 Veranstaltungen folgen – 30 verschiedene. Darunter befinden sich Dauerbrenner wie die „Stunde des Aquariums“ und das Basteln von Muschelschatzkästchen. Annegret Martens ist wieder als Fischerfrau Amalie im Einsatz. Zudem kann man ihr bei Märchenstunden lauschen und sich von ihr auf Plattdeutsch durchs Haus führen lassen.

Neu im Programm sind Unsinnsführungen, bei denen die Teilnehmer Seemannsgarn aufgetischt bekommen. In vielen vermeintlich unsinnigen Geschichten steckt aber auch ein Funken Wahrheit. Was ist zum Beispiel dran an der Legende, dass Babys immer bei Flut geboren werden? Wer bei einer der Unsinnsführungen mitmacht, wird es erfahren.

Eine altbekannte Veranstaltung ist „Watt für Lütte“. Das Nationalparkhaus hat sie aber neu konzipiert. Von der Außenstelle Tossens aus – es handelt sich um einen am Friesenstrand stehenden Bauwagen – geht es ins Watt, in dem die Kinder eine Flaschenpost des Piraten Piet entdecken werden. Wer weiß, vielleicht finden sie am Ende sogar noch einen Schatz.

Ebenfalls neu ist eine Aktion, bei der Kinder aus eingefärbten Nudeln Bilder gestalten können – zum Beispiel von den im Watt lebenden Tieren. Fünf Termine wird es geben, beginnend am 5. Februar und dann immer freitags und mittwochs.

Die jüngste Sonderausstellung „Kalenderbirds“ sollte eigentlich im November vorbei sein. Sie läuft nun aber noch bis zum 1. März. Das Datum ist bewusst gewählt. Denn für den Tag sind alle Teilnehmer des Aviathlons ins Nationalparkhaus eingeladen.

Der Aviathlon ist ein Wettbewerb im Rahmen der Zugvogeltage, bei dem verschiedene Regionen mit ihren Nationalparkhäusern gegeneinander antreten und bei dem es darum geht, möglichst viele Zugvogelarten zu beobachten und zu melden. Fedderwardersiel hatte im vergangenen Jahr gewonnen. Alle Aviathleten können nun am 1. März ins Nationalparkhaus kommen und ein Foto mit sich und der Siegerurkunde machen lassen.

Drei weitere Sonderausstellungen werden folgen. Ab Mitte März gibt es unter dem Titel „Am Meer“ Bilder und Collagen der Abbehauser Künstlerin Ursel Koop zu sehen. Dazu stellt Gert Rosenbohm aus Brake Scrimshaw-Arbeiten aus. Es ist auch eine Scrimshaw-Vorführung geplant, bei der sich Besucher selbst in der alte Technik des Ritzens von Bildern in Walknochen versuchen können.

„Im Watt“ ist der Titel einer Ausstellung mit Aquarellen von Christopher Schmidt, die ab Mai zu sehen sind wird und zu der es auch einen Aquarellmalkurs geben wird. Im August folgt dann die Ausstellung mit Bildern aus dem Foto-Wettbewerb „Alle Wetter“, den das Museum zusammen mit dem „Gezeiten“- Arbeitskreis ausschreibt.


Mehr Infos und Termine unter   www.nationalparkhaus-wattenmeer.de 
Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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