Reitland Zu vier Brandeinsätzen und vier Hilfeleistungseinsätzen inklusive Alarmübungen wurden die Brandretter der Freiwilligen Feuerwehr Reitland im vergangenen Jahr gerufen. Damit war es für die 42 Aktiven, davon sechs Frauen, ein eher ruhiges Jahr. Der Rückblick auf 2015 war Thema bei der Jahreshauptversammlung, die am Freitag im Feuerwehrhaus in Reitland stattfand.

Dennoch kamen wieder 4995 Dienststunden auf Orts-, Gemeinde- und Kreisebene zusammen. Zu den Einsatzfeldern zählten ein Schornsteinbrand, das Beseitigen eines Baumes von der Straße, das Befreien einer im Auto eingeklemmten Person und weitere Verkehrsunfälle in der Gemeinde Stadland.

Eine besondere Schwierigkeit bestand darin, dass der Ortsbrandmeister Frerk Basshusen ab Ende April krankheitsbedingt bis zum Ende des Jahres ausfiel und somit sein Stellvertreter Robert König zusätzliche Arbeiten zu erledigen hatte. Mittlerweile darf Frerk Basshusen wieder an den Diensten teilnehmen und sich in der Feuerwehr in dem vorherigen Umfang engagieren.

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Neuanschaffungen

Für die Reitlander Wehr gab es mit einer Wärmebildkamera und einem akkubetriebenen Rettungssatz, bestehend aus Schere und Spreizer sowie einem Rettungszylinder, einige Neuanschaffungen. Während Schere und Spreizer, die auf einer Fachmesse in Hannover sehr günstig erworben werden konnten, von der Gemeinde finanziert wurden, wurden die Wärmebildkamera und der Zylinder vom Förderverein der Reitlander Wehr finanziert. Darüber freute sich auch Gemeindebrandmeister Jörg Wiggers, der sich persönlich auf der Messe für einen guten Preis eingesetzt hatte. Beim ersten Übungseinsatz konnten sich dann alle Anwesenden von der Effektivität des Rettungsgerätes überzeugen. Ein Kleinwagen wurden mühelos in viele Teile zerlegt.

Auch Ehrungen und Beförderungen standen auf der Tagesordnung. Jörg Wiggers ernannte Steffen Helms und Martin Hinkelmann zu Oberfeuerwehrmännern, Dennis Busch und Meinolf Leifert zu Hauptfeuerwehrmännern und Thorben Damken und Florian Wulf zu 1. Hauptfeuerwehrmännern.

Eine besondere Ehrung gab es für Fritz Büsing, der als Leiter der Altersabteilung liebevoll „El Presidente“ genannt wird. Von Kreisbrandmeister Heiko Basshusen wurde ihm der Ehrenteller des Kreisfeuerwehrverbandes verliehen, für seine langjährige Mitarbeit als Maschinist auf Kreisebene. „Ich habe meine Arbeit immer gerne gemacht“, bedankte sich Büsing für die Auszeichnung und versprach, sich auch weiterhin bei der Feuerwehr und für die Dorfgemeinschaft zu engagieren.

Das Niedersächsische Ehrenzeichen wurde an Frerk Basshusen überreicht, der seit 40 Jahren Mitglied der Feuerwehr ist. Die Ehrung für den ebenfalls seit 40 Jahren engagierten Frank Wiese wird in den kommenden Wochen nachgeholt. Seit 35 Jahren sind Heiko Grape und Ingo Busch Mitglied, Florian Wulf und Holger Schönlein kamen vor 20 Jahren zu den Brandrettern. Geehrt wurden auch Matthias Bunjes, Annika Helms und Stefan Joachimsthaler für zehnjährige Mitgliedschaft.

In die Altersabteilung

Für Dieter Tönjes bedeutete der Übertritt in die Altersabteilung, Abschied von der aktiven Zeit als Feuerwehrmann zu nehmen. Der 63-Jährige erhielt für die Silberne Ehrennadel des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes und von seinen Kollegen ein Präsent. Er bedauere sein Ausscheiden aus der aktiven Wehr, erklärte Tönjes anschließend. Fast wurde er im Feuerwehrhaus geboren. Sein ganzes Leben habe er mit der Feuerwehr verbracht und viel erlebt. Er war sechs Jahre stellvertretender Ortsbrandmeister und sechs Jahre Ortsbrandmeister in Reitland. „Für mich war die Feuerwehr das Leben“, sagte Tönjes. Er habe durch seine Ausbildertätigkeit ganz Deutschland kennengelernt. Er sicherte den Kameraden auch weiterhin seine Unterstützung zu.

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