NORDENHAM Die Bingo-Umweltstiftung unterstützt die geplante Sanierung und energetische Ertüchtigung des Müllerhauses, das in das Ensemble des Museums Moorseer Mühle integriert werden soll. Die Bingo-Stiftung hat jetzt 20 000 Euro bewilligt. Damit sind nunmehr Mittel in Höhe von insgesamt 150 000 Euro gesichert. „Wir haben ein wichtiges Etappenziel erreicht“, sagte Museumsleiter Nils Meyer am Mittwoch im Gespräch mit der NWZ . Im Juni werde die Entscheidung über Mittel aus dem EU-Förderprogramm Leader in Höhe von rund 111 000 Euro erwartet.

Die Gesamtkosten des ersten Bauabschnittes sind mit 274 000 Euro berechnet. Insgesamt sollen 500 000 Euro investiert werden. Der erste Bauabschnitt soll möglichst von Juli dieses bis Juni nächsten Jahres realisiert werden. Dabei geht es um Bestandssicherung des Gebäudes, speziell der Gebäudehülle.

Das Museum Moorseer Mühle wird vom Landkreis Wesermarsch getragen und zählt jährlich etwa 11 000 Besucher. Es gilt als eine der wichtigsten Touristenattraktionen der Wesermarsch.

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Das rund 200 Jahre alte, denkmalgeschützte Müllerhaus war seit 1904 Wohnhaus der Müllerfamilie Reinken, die drei Generationen lang die Moorseer Mühle betrieben hat. Heinrich Reinken hat 1977 als letzter aktiver Windmüller der Wesermarsch den Betrieb eingestellt. Nach dem Tod seiner Frau Anneliese hat der Landkreis das Gebäude 2004 gekauft.

Außergewöhnlich daran ist laut Nils Meyer, dass große Teile des Originalinventars der Müllerfamilie erhalten sind. Sie sollen Museumsbesuchern nach der Sanierung zugänglich gemacht werden. „Damit bekommen sie einen umfassenden Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt eines regionaltypischen Müllereibetriebes, der in dieser Form nahezu einmalig ist.“

Ähnlich positiv bewertet die Bingo-Umweltstiftung das Vorhaben. In einer Mitteilung heißt es: „In dieser Form stellt die Erweiterung des Museums eine positive Ergänzung zum bisherigen Angebot dar, das sich eher auf die Technik des Müllerwesens bezieht. Das ist aus Sicht der Bingo-Umweltstiftung ein überzeugendes Konzept.“

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