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Esenshamm Auf eine anschauliche Reise in die Vergangenheit des Dorfes Esenshamm wollen die Mitglieder des Bürgervereins und der Spielschar ihre Gäste mitnehmen. Nordenham Marketing und Touristik (NMT) setzt seine Veranstaltungsreihe der Stadtrundgänge am Samstag, 7. Oktober, in Esenshamm fort. Start des Dorfrundganges ist die St.-Matthäus-Kirche, der zentrale Punkt in Esenshamm. Hier treffen sich die Teilnehmer um 14 Uhr. Das von 1300 bis 1352 erbaute Gotteshaus, das der friesische Häuptling Hayo Husseken als Festung errichten ließ, gilt als Wahrzeichen des Ortes und liegt auf einer hohen Wurt.

Edith Hedemann möchte den Teilnehmern des Rundganges die Geschichte nicht nur der Kirche, sondern des ganzen Ortes, näher bringen. Deshalb lädt sie ausdrücklich auch Esenshammer als Zeitzeugen ein, aus der Vergangenheit zu berichten: „Der Rundgang soll ein lebendiger Dialog werden und kein Vortrag“, sagt Edith Hedemann.

Denn sie geht davon aus, das Bewohner, die bereits seit Jahrzehnten in Esenshamm wohnen oder sogar dort geboren wurden und zur Schule gegangen sind, einiges zu erzählen haben. „Lustige Begebenheiten, tragische Ereignisse – alles soll seinen Platz haben“, sagt Edith Hedemann.

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Der Rundgang führt zum alten Schulgebäude, berichtet werden soll über das rege Leben im Dorf mit Handwerksbetrieben und kleinen Läden, die das Nötigste für den täglichen Bedarf angeboten haben. Auch über das Nachtleben im beschaulichen Esenshamm sollen die Teilnehmer etwas erfahren. Den älteren Anwohnern dürfte nämlich „Der blaue Bock“ noch ein Begriff sein, ein Etablissement mit leichten Mädchen und schweren Jungs: „Früher schwärmten die Seemänner von Bremerhaven aus in die benachbarten Gemeinden, um sich in das Nachleben zu stürzen“, berichtete Wilhelm Hoyer.

Man könne nun nicht sagen, dass Esenshamm eine Hochburg des Rotlicht-Milieus gewesen sei, betonen die Mitglieder der Spielschar, aber auch zu Zeiten des Kernkraftwerkes in den 70er und 80er Jahren ging in Esenshamm die Post ab.

„Wir werden viel zu erzählen haben“, sind sich Edith Hedemann und Marieta Ahlers sicher. Beim Dorfrundgang am 7. Oktober soll die neue und alte Historie Esenshamms in Erinnerung gerufen werden. Denn welcher Neubürger weiß heute noch, dass es früher eine Polizeistation im Dorf gegeben hat und eine Gemeindeverwaltung? Denn bis zur kommunalen Gebietsreform war Esenshamm eine selbstständige Gemeinde.

Wer an dem kostenlosen Rundgang mit anschließendem Imbiss im Gemeindehaus teilnehmen möchte, sollte sich vorher bei NMT anmelden (unter 04731/93640), per E-Mail an info@nordenham.net oder sich bei den Mitgliedern des Bürgervereins oder der Esenshammer Spielschar melden.

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