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Elsfleth Ob Theater oder Konzerte, Ausstellungen oder Lesungen – im Bereich der Kultur ist es in der Corona-Zeit in der ganzen Republik still geworden, und das ist in Elsfleth nicht anders als in den großen Städten. Um zumindest den ortsansässigen Hobbykünstlern ein Forum zu bieten, hat der ehemalige Inhaber des Textilhauses von Freeden, Peter von Freeden, eine Nische gefunden – und das schon in Zeiten als Corona noch keine Rolle spielte. In den Schaufenstern des Textilgeschäftes sind Hobbykünstler-Ausstellungen vieler verschiedener Genres ein Hingucker für die Passanten in der Steinstraße.

Bühne für Künstler

„Solange die Geschäftsräume nicht vermietet sind, stelle ich die Schaufenster interessierten Hobbykünstlern gerne und kostenlos zu Verfügung“, ermuntert Peter von Freeden die Mitbürger, die sich der Malerei, der Fotografie oder einer anderen Kunstrichtung verschrieben haben, sich aber bisher noch nicht trauten, mit ihren Exponaten an die Öffentlichkeit zu gehen, sich bei ihm zu melden.

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Einer, der sich jetzt und zum ersten Mal traut, seine Bilder vorzustellen, ist Karl-Heinz „Kalle“ Künkenrenken. In den Schaufenstern ist derzeit zu sehen, dass es dem Elsflether die maritimen Motive besonders angetan haben. Seine Werke reichen von Elsfleths „Lissi“ oder dem Elsflether Schlepper „Rysum“, bis hin zur „Avontuur“ oder dem Schulschiff „Deutschland“.

Auch die russische Viermastbark „Kruzenshtern“ ex „Padua“ hat Künkenrenken auf der Leinwand verewigt. Die „Padua“, eine der letzten und legendären Flying P-Liner der Hamburger Reederei Laeisz, lief 1926 auf der Bremerhavener Tecklenburg Werft vom Stapel.

1946 musste die Viermastbark als Reparationsleistung an die Sowjetunion abgegeben werden. Künkenrenkens Bild der „Padua“ befindet sich im Besitz seiner Schwester, und das hat seinen besonderen Grund. „Nach einem Sturz von der Rahe ist der Bruder meines Vaters an Bord der ,Padua’ tödlich verunglückt. Dieses Schiff spielt in unserer Familie eine wichtige Rolle“, erzählt Künkenrenken.

Ein Autodidakt

Als künstlerischer Autodidakt hat sich Kalle Künkenrenken im Keller seines Hauses auf dem Wehrder ein Atelier eingerichtet. Über seine „malerischen“ Anfänge kann der Elsflether nur schmunzeln: „Die ersten drei Bilder waren echt für die Tonne – aber im Laufe der vergangenen fünf Jahre hab’ ich immer mehr dazu gelernt. Es ist übrigens gar nicht so schwer ein Segelschiff zu malen, viel kniffeliger ist es, die farblichen Nuancen und die Dramatik von Wind und Wellen richtig wieder zu geben,“ betont Künkenrenken.

Schattenbilder

Alle seine mit Acrylfarben kreierten Bilder hat der Elsflether mit einer Schutzschicht versehen. Neben den maritimen Sujets gibt es auch Landschaftsbilder oder Stillleben und ein echter Hingucker sind die Schattenbilder berühmter Schauspieler und Künstler, wie Freddy Mercury oder Audrey Hepburn. „Natürlich würde ich mich freuen, wenn das eine oder andere Bild demnächst seinen Besitzer wechselt“ hofft der Elsflether. Seinen besonderen Dank für die Möglichkeit, seine Bilder der Öffentlichkeit vorzustellen, spricht Künkenrenken Peter von Freeden aus.

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