FEDDERWARDERSIEL Mit dem „kulinarischen Herbst“ hat der Kutterhafen Fedderwardersiel eine neue Attraktion. Bei Sonnenschein, milden Temperaturen und einem leichten Wind zog es zahlreiche Einheimische und Gäste in den Hafen, um hier zu flanieren, an den verschiedenen Buden zu probieren oder einen Klönschnack zu halten.

Veranstaltungsleiterin Eva Reiners freute sich über so viel Resonanz: Vor allem hätten Menschen in den Hafen gefunden, die sonst nicht so hier zu sehen sind. Neben Familien seien vor allem ältere Paare die Hauptbesucher gewesen. Dass dieser neue Versuch, eine Veranstaltung im Hafen auf die Beine zu stellen, so gut angekommen ist, sei „einfach überwältigend“.

Schon jetzt macht die Veranstaltungsleiterin Pläne für den Herbst 2009, denn diese Veranstaltung soll es auf jeden Fall wieder geben.

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Die größte Attraktion war indes ein vom Burhaver Bäckermeister Frank Jürgens gebackenes großes Granatbrot. Am Sonnabend wurde das über zwei Quadratmeter große Brot belegt. „Wir gehen einfach mal davon aus, dass das das größte Krabbenbrot der Welt ist. Wir haben recherchiert und kein größeres gefunden. Also haben wir es jetzt“, freute sich der Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft, Ingo Krüger. Er und seine Mitarbeiter hatten das Brot mit zweieinhalb Kilogramm Butter bestrichen. Insgesamt wogen die 2,25 Quadratmeter 13 Kilogramm.

Auf einem Krabbenbrot dürfen natürlich die Krabben nicht fehlen. Und so wurde großzügig mit frischem Granat belegt: 30 Kilogramm insgesamt. Allerdings gab es auch diese Stimmen: Das sei ja kein richtiges ganzes Brot. In der Tat handelte es sich eher um ein Brot-Mosaik aus 144 einzelnen Scheiben Oldenburger Schwarzbrot.

Nachdem angerichtet war, gab Moderator Meent Bruncken den Startschuss und es bildete sich gleich eine Schlange hungriger Krabbenfreunde. Wer mochte, bekam auch ein frisch gebratenes Spiegelei dazu. Gerne griffen Butjenter und Gäste zu. Trotzdem blieben am Ende zwei Brote übrig.

Dirk Schmidt hatte seinen Fischkutter „Bianca“ an der Kaje festgemacht. Hier verkaufte der „Schumi vom Siel“ Krabben, die er am Morgen frisch gefangen hatte – sehr zur Freude der Besucher.

Aber auch Nicht-Krabben-Freunde kamen auf ihre Kosten. An mehreren Ständen gab es köstliche Leckereien, die bei den Besuchern gut ankamen. Im Zelt gab es zudem noch Kaffee und Kuchen.

Auf der Bühne sorgte ein musikalisches Programm für Abwechslung. Am Abend machten die sechs „Vocalartisten“ aus Bremen Stimmung mit Liedern rund um Seefahrt, Meer und Wasser. In der lauschigen Atmosphäre des Hafens und bei sternenklarem Himmel bekamen viele der zahlreichen Besuchern sicher eine Gänsehaut.

Am Sonntag stand beim Frühschoppen Jazz vom Feinsten mit dem „Triplex Jazz-Trio“ auf dem Programm. Gut kam auch die Versteigerung von ausgedienten Strandkörben beim Publikum an. Moderator und Auktionator Meent Bruncken hatte zwar Mühe, denn die Geldbeutel saßen doch sehr tief in der Tasche. Aber immerhin schaffte er es, alle 21 Körbe an den Mann oder die Frau zu bringen.

Einen riesigen Ansturm hatte Ingo Krüger bei seinen Führungen durch die Fischereigenossenschaft zu bewältigen. Bis zu 100 Interessierte nahmen jeweils teil.

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