Hammelwarden Am Wochenende stand Hammelwarden ganz im Zeichen des 113. Schützenfestes. Vor allem am Sonntag waren die Schützen kaum zu übersehen: In einem Sternmarsch zogen die Umzugsteilnehmer von der Fleischerei Eggen und dem Schützenhaus in Richtung Festplatz. An der Spitze des Zuges marschierten der Vorsitzende Holger Meyer und auch der stellvertretende Bürgermeister Dragos Pancescu. Der König, da leicht gesundheitlich beeinträchtigt, und seine Königin ließen sich inmitten des Umzuges mit dem Auto chauffieren.

Am Umzug nahmen die Schützenvereine Hammelwarden, Brake, Golzwarden, Boitwarden, Oberhammelwarden, Altenhuntorf und Großheubach, der Partnerverein der Hammelwarder, der Bürger- und Heimatverein Kirchhammelwarden, der Sozialverband, die Freiwillige Feuerwehr, der Turnverein Hammelwarden, die Siedlergemeinschaft und die Sportfischer teil.

Nachdem die Umzugsteilnehmer auf dem Sportplatz Aufstellung genommen hatten, wurden sie durch den Vorsitzenden des Schützenvereins, Holger Meyer, begrüßt. Dragos Pancescu, stellvertretender Bürgermeister, sprach dem Schützenverein für seine Organisation lobende Worte aus.

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Bunter Nachmittag

Blasmusik, Schlager und Tänze bestimmten anschließend das Programm beim bunten Nachmittag. Im Festzelt gaben sich zunächst die Seeräuber aus Elsfleth und die Ovelgönner Blaskapelle ein musikalisches Stelldichein. Derart eingestimmt, starteten die Schützen ihr Programm. Für die Moderation zeigte sich erstmals Dirk Meyer verantwortlich, die Organisation des Nachmittags lag in den Händen von Else Karls.

Den Anfang machte das „Heinz Trio“ mit Sänger Heinz Goretzki, der mit seinem beiden Backgroundsängerinnen ordentlich Küsschen im Publikum verteilte. Die Tanzgruppe „All Generations“, bei der die Tänzerinnen zwischen 25 und 79 Jahre alt sind, machten den zweiten Aufschlag und legten einen schwungvollen Tanz zur Musik von Aretha Franklin auf das Parkett.

Peter Heyer, in jedem Jahr eifriger „Sänger“ beim bunten Nachmittag, zwitscherte als Nachtigall den Schlager „Du schaffst das schon“ und sang dabei auch gern einmal mitten im Publikum, hoch oben auf der Festzeltbank. Christoph „Stoffi“ Cordes ließ Lebensweisheiten über das Leben auf dem Lande und die dortigen Vereine vom Stapel und fügte hin und wieder auch noch einen derben Witz mit ein. „Das ist eben etwas zum Zuhören“, kommentierte Dirk Meyer. Hobbysänger Peter Heyer schnappte sich im Anschluss noch einmal das Mikrofon und riet den Schützen und Gästen im Zelt gesanglich:„Hör auf die Muddi“.

Die Mädels gewinnen

Humorvoll wurde es bei der nächsten Aktion. Olaf Buhlrich vom Schützenverein Oberhammelwarden und Marco Vowinkel vom Schützenverein Golzwarden wollten beweisen, dass auch in ihnen Musikkenntnis schlummert. Sechs Schützendamen in Einwegoveralls, mit riesigen bunten Brillen und halben Fußbällen auf dem Kopf, hatten das Lied „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt“ einstudiert. Beim Klopfen auf den Kopf einer der Damen wurde jedoch nur ein Teil des Liedes zum Besten gegeben und die Kandidaten sollten die richtige Reihenfolge „erklopfen“. Allerdings schafften es weder Buhlrich noch Vowinkel, was dem Publikum viel Freude bereitete.

Dann präsentierte Heinz Goretzki noch seine „Schwarze Natascha“ und die beiden Komiker Dick & Doof tanzten zu lauter Hard-Rock-Musik.

Zum Ende des Programms warteten die Veranstalter noch mit einem Höhepunkt auf. Die „Mädels“ in interessanten Outfits lieferten sich einen Tanzwettstreit mit den „Jungs“. Nach eingehender Bewertung der grazilen Bewegungen und den schlagenden Argumenten, kürte das Publikum die „Mädels“ eindeutig zum Sieger.

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