Elsfleth Die Chronik, die der Segelclub „Weserstrand“ Elsfleth im vergangenen Jahr zu seinem 100-jährigen Bestehen herausgegeben hat, erhielt jetzt von offizieller Seite höchstes Lob. Das in Hannover ansässige Niedersächsische Institut für Sportgeschichte (NISH) zeichnete die Jubiläumsfestschrift als drittbeste Arbeit der vergangenen zwei Jahre aus.

SWE-Vorsitzender Jonny Giessel nahm am Sonnabend die entsprechende Urkunde samt Geldpreis auf einem Festakt beim Turn- und Sportverein Eintracht Hildesheim entgegen.

Mit dabei waren Otto Ehlers, der die Chronik geschrieben und bearbeitet hat, sowie Claus Lampe, der den Band sehr ansprechend gestaltete. Beide tragen die goldene SWE-Nadel für mehr als 40jährige SWE-Mitgliedschaft. Sie haben mehrere Jahre an der Festschrift gearbeitet.

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Prof. Dr. Arnd Krüger, der Vorsitzende des Sportinstitutes, und Prof. Dr. Dr. Bernd Wedemeyer-Kolwe als NISH-Geschäftsführer, beglückwünschten die Gewinner und bezeichneten die in der Chronik dokumentierte SWE-Historie als „sporthistorisches Lehrstück für alle Turn- und Sportvereine Niedersachsens“. Sie sei ein Paradebeispiel dafür, „wie man mit Mut, Selbstbestimmung und Zusammenhalt vielen Generationen eine sportliche Heimat bieten kann“. Die Festschrift sei eine eindringliche, gut geschriebene und selbstkritisch verfasste Geschichte eines Sportvereins.

Zu dem Wettbewerb hatten 86 Vereine aus Niedersachsen, die in den vergangenen zwei Jahren ein Jubiläum feiern konnten, ihre Jubiläumsschriften eingereicht. Elf wurden mit einer „lobenden Anerkennung“ bewertet, vier erhielten einen Geldpreis.

Prof. Dr. Krüger wies darauf hin, dass Traditionen nicht über Facebook und Twitter weitergegeben werden könnten, sondern nur durch ein vorbildliches und ehrenamtliches Engagement in den Vereinen. Den Wettbewerb gebe es seit 30 Jahren, in denen 4000 Chroniken für das Archiv des Sportinstituts gesammelt worden seien.

Eintracht Hildesheim hatte vor zwei Jahren die beste Jubiläumsschrift vorgelegt und richtete deshalb den Festakt aus. Er fand in einer mit uralten Sportgeräten museal ausgestatteten Turnhalle statt. Zur Auflockerung führten kleine Turnerinnen einen Tanz auf, während sportliche Jungen waghalsige Sprünge und Salti zeigten.

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