Berne Mut, unbedingt seinem Angebot treu zu bleiben, sprach Bürgermeister Franz Bittner beim festlichen Empfang anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Berner Kulturmühle-Vereins zu, der dies groß feierte. Die Kulturmühle ist ein Gewinn für die Gemeinde, war er sich mit der stellvertretenden Landrätin Ursula Schinski, Reinhard Rakow oder Björn Thümler, die anschließend das Wort zu Dankesreden erhoben, einig.

Mit dem Programm würden alle Bevölkerungsschichten angesprochen, lobte Schinski. Thümler, der als Mitglied, Politiker und Vorstandsmitglied der Oldenburger Landschaft den Verein unterstützt, sieht in der Kulturmühle einen Beweis, dass auch im ländlichen Raum jede Menge Kultur stattfindet. Über den kulturellen Gewinn für den Ort und die erstmalig in der Kulturmühle stattfindende Eröffnung seiner Berner Bücherwochen freute sich Rakow, der einen langen Text für die Jubiläumschronik verfasst hatte. Ein Foto aus den Anfangszeiten mit links und rechts einem Wolfgang und in der Mitte einer Karin, die die Hosen anhat, fand er darin besonders treffend.

Dieses aus dem leider inzwischen verstorbenen Wolfgang Strackerjan, Wolfgang Focke und Karin Dialer Strackerjan bestehende Trio stellt die treibenden Kräfte dar, die 1992 die Absicht hatten, Kultur in die Gemeinde holen zu wollen – etwas, was mit Mut, unterschiedlichsten Stärken und vor allen Dingen Durchhaltevermögen gelungen ist, wie es in den Festreden lobend hieß. Thümler sah das Erfolgsrezept der Kulturmühle in seiner Mischung. Dazu gehörte Wolfgang Strackerjan als Motor, der den Leuten notfalls auch mal in den Hintern trat, seine Frau Karin, die sich ums nötige Geld kümmerte und Wolfgang Focke, der für die Inhalte zuständig war.

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Aber auch all den vielen Engagierten, die immer treu und unermüdlich durch ihren ehrenamtlichen Einsatz für die tolle Atmosphäre sorgen, wurde gedankt. Darauf, welche Schwierigkeiten in all den Jahren umschifft werden mussten, ging Karin Dialer-Strackerjan ein, bevor Programmchefin Ramona Kruse einige der kommenden Highlights aufzählte. Und darunter sind wieder viele namhafte Künstler, die durch die tollen „Vorarbeiten“ in der Vergangenheit wieder den Weg nach Berne finden werden.

Ein bereits bestens bekannter Gast war es dann am Nachmittag, der das Showprogramm auf der Außenbühne eröffnete. Zauberer Friederich zauberte Wasser aus Zeitungen oder gab „wertvolle“ Tipps zur Aufbewahrung gefundener Goldklumpen. Natürlich war der Zauberer auch dieses Mal nicht ohne sein Markenzeichen unterwegs: Nachdem er zunächst seine kleinen roten Elefanten auf magische Weise von einer Hand zur anderen wandern ließ, zauberte er als krönenden Abschluss für jeden Zuschauer einen aus seinem Hut.

Im oberen Stockwerk der Kulturmühle bereitete sich derweil der Chor Courage auf seinen Auftritt vor. Querbeet und stets von der Liebe handelnd nahm der Chor sein Publikum mit durch verschiedenste Länder und Jahrhunderte und gab so schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das im September anstehende Jubiläumskonzert. Musikalisch ging es auch durch den Abend.

Jo Dinkelbach, der bereits beim Empfang für die musikalische Untermalung gesorgt hatte, begeisterte zusammen mit seiner Frau Britta. Abgerundet von den Ballonkünstlern Falo und Frida, der Schnellzeichnerin Nicole Fabert und natürlich einem vielfältigen kulinarischem Angebot war das Jubiläum ein gelungenes Fest, das hoffentlich in 25 Jahren wiederholt werden kann.


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