Brake Um 16 Uhr wird der Gong schlagen, der den Beginn der elften Aufführung der Inszenierung des Märchens Aschenputtel ankündigt. Es ist 14.45 Uhr und hinter der Bühne herrscht Hochbetrieb.

Regieassistentin Alexandra Arnold der Niederdeutschen Bühne öffnet die Tür in den hinteren Bühnenbereich. Wir treffen auf die Inspizientin Melanie Ecken. „Ich bin für die Requisiten vor und hinter der Bühne verantwortlich. Zum Gongschlag muss sich alles am richtigen Platz befinden. Während der Aufführung koordiniere ich dann die Einsätze der Schauspieler“, berichtet sie von ihrer Arbeit hinter der Bühne. Noch von Mittwoch bis Freitag können Interessierte die Aufführung ab 16 Uhr im Forum des BBZ sehen.

Nur einige Schritte entfernt sitzen Schauspieler vor einer großen Spiegelfront und lassen sich für ihren Auftritt herrichten. Irmgard Rüthemann ist gelernte Frisörin und als hauptverantwortliche Maskenbildnerin im Einsatz. Sie frisiert gerade Rhoda Geisel, die in einer Stunde als Aschenputtel auf der Bühne stehen wird. „Es macht einfach Spaß, die Leute zu verzaubern“, erzählt sie, während sie die Haarsträhnen der Schauspielerin nach und nach um einen Lockenstab dreht. „Normalerweise sind drei Maskenbildnerinnen im Einsatz. Für Notfälle haben wir aber immer eine Springerin, die den Dienst übernehmen kann“, berichtet sie.

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Noch nicht ganz fertig kostümiert ist Thorben Siewert. Er wird später den König spielen und wartet auf die Maske. Darüber hinaus ist er für die Technik verantwortlich. Zusammen mit Fenja Krüger hat er sich um die Beleuchtungseinstellungen gekümmert und ist auch für die Spezialeffekte, wie den Goldregen oder die Toneinspielungen verantwortlich. „Wir haben im Vorfeld fast 50 Leuchten angebracht und über 40 Lichteinstellungen eingespielt. Sie stellen die Atmosphäre der einzelnen Szenen im Königspalast oder im nächtlichen Garten her“, erklärt er.

Es ist mittlerweile 15.45 Uhr. Die Schauspieler treffen sich und machen eine Motivationsübung. „Vor dem Auftritt machen wir uns noch ein Mal gegenseitig Mut, dann gehts auf die Bühne“, erklärt Alexandra Arnold die Tradition. Mittlerweile ertönt der erste Gong, die Schauspieler machen sich für ihren Auftritt bereit. Vor der Bühne haben die Gäste bereits Platz genommen. Sie warten gespannt auf das Stück. Dann geht der Vorhand auf.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg
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